Gestern haben wir also unseren ersten Ruhetage eingezogen. Bei so kurzen Etappen ist ja zwar jeder Tag gefühlt ein halber Ruhetag, aber es war trotzdem schön, mal einfach nichts zu tun. Neben Ausschlafen und der Wäsche beim trocknen zuzuschauen hatten kaum etwas zu tun.




Wir schlenderten etwas im Ort herum und konnten uns gut vorstellen, dass hier in der Saison ziemlich viel los ist. Zumindest hatten hier noch viele Restaurants offen, so dass das mit der Verpflegung gestern Abend kein Problem war. Die Speisekarten sind sehr auf Fisch- und Fleisch fokussiert. Das bedeutet, dass die Auswahl für Barbara als Vegetarier- / Veganerin schon sehr eintönig. Da gibt es Pizza, Orrichette mit Tomatensauce und Salate.

Schon gestern wehte der ganze Tag ein starker Wind aus Norden und auch heute war es nicht anders. Zum Glück lag unser Ziel im Süden und wir konnten den ganzen Tag auf Rückenwind zählen. Was für ein Privileg!



Wie um diese Jahreszeit hier üblich, genossen wir die ruhigen Strassen dem Meer entlang. Heute hatten wir ja mehr als genug Zeit um Fotos zu machen, oder einfach die Gegend zu geniessen.



Als wir gerade so entspannt die Strasse entlang fuhren, überholte uns ein grosses Wohnmobil wobei der Fahrer alles aus seiner Hupe herausholte und die Beifahrerin aus dem Fenster winkte. Als wir das Nummernschild sahen, erkannten wir, dass sind Schweizer aus dem Kanton Waadt! Wer soll das sein? Wir kannten niemand von dort und doch schien es, als ob diese Leute uns kannten. Wir hielten an und es stellte sich heraus, es waren Denise, die Schwester einer Bekannten und ihr Mann. Was für eine Überraschung. Sie wussten von unserer Charlotte, dass wir in der Gegend unterwegs waren und sie waren gerade dabei, aus einer Nebenstrasse in die Hauptstrasse einzubiegen, um Richtung Norden zu fahren. Genau in diesem Moment kreuzten wir ihren Weg Richtung Süden. Ein Zufall von Sekunden.

Das war natürlich eine schöne Überraschung und wir wurden von den Beiden in ihr tolles Wohnmobil zu einem Kaffee eingeladen. Immer wieder schön so spontane Begegnung unterwegs zu haben. Wir wünschen euch zwei eine gute und sichere Weiterreise.

Bis zu unserem Ziel Gallipoli war es nicht mehr weit. Die Route folgte der Küstenstrasse und kurz vor dem Ziel durchquerten wir den Ort „Santa Maria Alm Bagno“. Der Name versprach nicht zuviel, ein wirklich toller Badeort. Dass hier gute Geld verdient wird, war offensichtlich. Wir genossen jedenfalls die schönen Radwege dem Wasser entlang.



In Gallipoli wohnen wir für die nächsten zwei Nächte in einem historischen Pallazzo mitten in der Altstadt. Für 109 Euro zu zweit für zwei Nächte mit Frühstück, kann man sich nicht beklagen. Eigentlich müsste hier ein Museums Zuschlag erhoben werden.




Morgen ist also schon wieder ein Ruhetag, schliesslich sind wir schon ganz in der Nähe von Lecce, von wo aus am Sonntag unser Zug Richtung Bologna startet. Also geniessen wir hier die letzten Tage im Süden und saugen nochmals Sonne auf, der graue schweizer Winter kommt ja schon bald.




























































































































































































































































































































































































































































































































































