Die Routenplanung

Zwischen Weihnachten und Neujahr 2012/14 habe ich prima Zeit gefunden meine Reiseidee nun etwas konkreter zu Planen. In der Zwischenzeit ist auch klar geworden, dass sich Barbara die ersten vier Wochen ebenfalls Ferien nehmen kann und sie mich auf dem ersten Abschnitt begleiten wird. Ich freue mich sehr mit ihr gemeinsam diese Reise starten zu dürfen. Zusammen wollen wir es bis New Orleans schaffen. Dies wäre ein wichtiger Meilenstein, damit ich in der verbleibenden Zeit den Weg bis an die Pazifikküste schaffen kann.
Zum Einrollen wird es also erstmal über endlose Brücken gehen und dann der Atlantikküste entlang nach Norden. In der Gegend um Daytona Beach werden wir dann einen westlichen Kurs einschlagen. Quer durch Florida zu den weissen Stränden der Golfküste. Diesen wollen wir bis New Orleans folgen.

1. Teil ca. 1800km

Key West – New Orleans, ca. 1800km

Nach unserer Ankunft am Sa. 11. Okt. haben wir noch zwei Ruhetage eingeplant, um uns etwas an das Wetter und vor allem die Zeitumstellung anpassen zu können. Am Dienstag 14. Okt. ist dann aber definitiv „liegeradeln“ angesagt. Diese Strecke zwischen Key West und New Orleans ist grundsätzlich flach und die einzigen Höhenmeter die uns erwarten sind die Brücken über die verschiedenen Buchten und zwischen den Inseln. In der Regel planen wir in diesem Abschnitt mit 70 – 100 km Etappen pro Tag,  so dass wir nach 20 Fahrtagen in New Orleans sein sollten. Falls es für Barbara’s Rückflug am Sa. 08. Nov. ab New Orleans zu knapp wird, gibt es unterwegs sicher Mietwagen, mit denen wir es rechtzeitig zum Flughafen schaffen werden. Immer einen Plan B haben 😉

Bei der Planung achte ich darauf, dass ich bereits eine grobe Idee habe, wo man an diesem Etappenort übernachten könnte. Im Weiteren versuche ich mögliche Sehenswürdigkeiten in die Route einzuplanen. Die geplanten Routen zeichne ich in Nokia’s Kartentool „Here Maps“ auf. Diese Routen kann ich dann auf mein Nokia Handy übertragen und diese unterwegs offline zur Navigation nutzen. Zumindest in grösseren Städten wird mir die Möglichkeit einer strassengenauen Navigation viel Stress und Umweg ersparen.

Für die Übernachtungen stehen drei Varianten zu Auswahl.

  1. Zelten: Immer dann wenn‘s besonders schön und warm ist, oder keine andere Unterkunftsmöglichkeit  in der Nähe.
  2. Motel: Alle paar Tage wenn wieder einmal ein ruhiger Schlaf nötig wird, bei gar tiefen Temperaturen oder für gemütliche Ruhetage in grösseren Städten.
  3. Bei Mitgliedern von „www.warmshowers.com“ wenn sie in der Nähe meiner Route liegen und einer Übernachtung zustimmen. Auf diese Erfahrung freue ich mich besonders.

Die Etappenplanung nimmt viel Zeit in Anspruch, denn viele mögliche Strassen sehe ich mir auf „Street View“ an, um  die „Radtauglichkeit“ zu überprüft. Eine mehrspurige Strasse in einer grösseren Stadt ohne Seitenstreifen eignet sich nicht wirklich für eine entspannte Fahrt. Zum Teil finde ich auf dem Blog „www.crazyguyonabike.com“ genaue Routenbeschschreibungen von anderen Fernradlern. Für die Fahrt durch Louisiana habe ich dort gute Routenbeschriebe gefunden, was mir vor allem im Gebiet um New Orleans wirklich weiterhilft. Es wird übereinstimmend berichtet, dass in Louisiana die Strassenverhältnisse für Fahrradfahrer ja nicht wirklich optimal sein sollen. Dank den Tipps lokaler Radfahrern habe ich aber auch für dieses Gebiet nun das Gefühl, eine gute Routenwahl getroffen zu haben.

Feintuning:

Immer wieder sehe ich mir die einzelnen Etappen an und suche nach Optimierungsmöglichkeiten. Zwar ist diese Routenplanung ziemlich aufwändig, doch es macht einfach auch Spass sich bereits jetzt sehr intensiv mit der Reise zu beschäftigen. Ich plane für jeweils grössere Abschnitte ein Faktenblatt zu erstellen und diese dann auf dem i-Pad zu speichern. So habe ich die Infos unterwegs in kompakter Form dabei. Meine Erfahrung von anderen Reisen hat gezeigt, dass man unterwegs oft kaum Zeit für Recherchen findet. Diese Zeit investiere ich lieber im Vorfeld der Reise, um unterwegs mehr Zeit zum geniessen zu haben.
Aber dann wird es vor Ort sicher ab und zu anders kommen als geplant. Ich lass mich überraschen.

Ein Kommentar

  1. Looks great! Super der Blog, kann man ja ganz schön neidisch werden aber euren Plänen 🙂
    Vergesst auf alle Fälle die Key Lime Pie in Key West nicht, bevor’s weiter geht…

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