26.03.2022: Anreise Winterthur – Ravenna

Heute Morgen war es nun endlich mal wieder soweit und wir konnten unseren Rädern die Satteltaschen anhängen und Richtung Bahnhof radeln. Gestern habe ich noch den letzten Check an den Rädern gemacht, damit wir hoffentlich ohne Panne die nächsten Tage unterwegs sein können.
Wir starten um 07.24 Uhr in Winterthur und finden problemlos Platz und können die voll bepackten Räder abstellen. In Zürich haben wir 30 Minuten für das Umsteigen eingerechnet, denn für die nächste Etappe nach Bologna müssen wir die Räder zusammenfalten und in den Transbag verstauen.

Alles bereit einzusteigen.

Da wir unser Billet viel günstiger direkt via FS App gekauft haben, konnten wir bei den SBB keine Fahrradreservation machen. Ein für mich eher unverständliches Vorgehen, immerhin haben wir für die gesamte Reise einen gültigen Fahrausweis. Aber zum Glück lassen sich unsere Lieger ja gut einpacken. In unserem Abteil war auch genug Platz vorhanden um das ganze Gepäck bequem abzustellen. Da diese Rollstuhlplätze nicht besetzt waren, hat sich auch niemand daran gestört. Im Notfall hätten wir das alles umgeräumt.

Prima Platz gefunden.

So fuhren wir also ganz entspannt Richtung Süden. Bei der Einreise nach Italien wurde das Einreiseformular sowie das COVID Zertifikat genau geprüft und alles für gut befunden. 

Bei schönstem Sonnenschein genossen wir die Fahrt und die morgendliche Kälte wich einem warmen Frühlingstag.
Da und dort blühten die ersten Bäume und immer wieder sahen wir Leute die sich sportlich betätigten. Beim Joggen, Wandern und Fahrradfahren genossen die Menschen den warmen Tag.

Unterwegs mal kurz raus um frische Luft zu schnappen.
Für ein scharfes Foto rasten wir zu schnell an den blühenden Bäumen vorbei.


In Bologna konnten wir die Räder dann wieder aufklappen, beladen und zum Anschlusszug nach Ravenna schieben. Auch hier hatten wir dank pünktlicher Ankunft 30 Minuten Zeit um umzusteigen.

Die neuen Regionalzüge sind bestens für den Fahrradtransport ausgerüstet.


Kurz nach 16 Uhr sind wir am Ziel in Ravenna angekommen, wo wir ein Hotel gleich beim Bahnhof reserviert hatten. Fahrradunterstand gab es da auch, so dass wir entspannt noch einen Spaziergang in die Altstadt unternehmen konnten.

Hier wird nicht zu viel versprochen.
Eine wunderschöne Markthalle.
Frische Pasta in allen Formen.
Überall Plätze um die Köstlichkeiten vor Ort zu geniessen.
Auch die Auslagen der Geschäfte sehr schön hergerichtet. Italienisch wie gewohnt.
Wir genossen den schönen Frühlingsabend auf den Gassen …
… und in diesem schönen Lokal dan das Abendessen.


Der Start ist also geglückt und wir freuen uns schon morgen unsere erste Etappe zu fahren.

2 Kommentare

  1. Lieber Fredy und liebe Barbara Merci vielmals für den Blog! Schön zu lesen, dass die Anreise nach Ravenna gut gelungen ist. Ja, der italienische Lokalzug sieht tipptopp aus. Gibt es da einen Bügel, den man über die Velos klappt? Ich kann das auf dem Bild nicht so recht erkennen… Wir wünschen euch von Herzen gute Fahrt und tolle Bedingungen für die Reise! Vielleicht trefft ihr meinen Brüetsch Christian mit seiner Partnerin Katja an der Adriaküste… Sie radeln auf italienischer Seite gen Süden, um dann mit der Fähre nach Griechenland überzusetzen. Wenn ihr also zwei schwerstbeladene Radreisende antrefft, könnten es diese beiden sein! Manuel hat letzte Woche den Käfer eingefangen und war recht krank; jetzt geht’s wieder besser. Ich blieb bisher käfer- und symptomfrei, was mir auch ganz recht ist. Herzliche Sonnensonntagsgrüsse und gute Fahrt! Stefanie und Manuel

    1. Liebe Stefanie und Manuel, zuerst wünschen wir Manuel gute Besserung. Wäre ja voll lustig, wenn wir tatsächlich Christian und Katja begegnen würden. Wir halten mal die Augen offen. Nein, im Zug hat es keine Bügel um über das Velo zu klappen. Sie sind eher wie bei uns für die Ski. Wir fixieren die Räder jeweils mit starken Gummizügen z.B. an einem Bügel oder was sich sonst so eignet, damit sie nicht umfallen. Wir waren wieder sehr froh unsere Räder falten und in die Tasche verstauen zu können, sonst wäre der Direktzug Zürich – Bologna mühsam geworden. So war es auch ohne Veloreservation sehr entspannt. Liebe Grüsse und ä guäti Zyt.

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