Ihr habt es sicher schon bemerkt, längere Etappen fahren wir dieses Jahr nicht. Umso mehr können diese kurzen Strecken vielleicht auch Inspiration sein, selber einmal eine solcher Radtour zu wagen, denn diese Etappen schaffen auch diejenigen unter euch, die noch nicht so trainiert sind.



Die Ausfahrt aus Taranto verlief erstaunlich entspannt, da es tolle, abgetrennte Radwege gibt.



Wir waren immer noch auf der Such nach einem Waschplatz, um unsere Pferdchen zu reinigen. Als wir uns schon glücklich schätzten einen Platz gefunden zu haben, kam ein Auto just in dem Moment angefahren, als wir das Gepäck für die Reinigen abgeladen hatten. „Dieser Platz ist nicht mehr in Betrieb“ erklärte er uns. Naja, einmal mehr Pech gehabt. Wir bepackten die Räder wieder als uns der nette Herr anbot, uns zu einem Waschplatz in der Nähe zu eskortieren, damit wird diesen auch finden. Dankbar nahmen wir das Angebot an und nach ein paar Minuten waren wir an dem Ort, den wir seit zwei Tagen suchten. Danke für den Support, unbekannter Autofahrer: „molto gentile“.

Der weitere Verlauf der Etappe verlief unspektakulär, aber schön. Immer der Küstenstrasse entlang mit schönem Blick auf das tirrenische Meer. Dazu ein kräftiger Rückenwind, so dass wir für einmal das „E-Bike-Feeling“ geniessen konnten.









Unser Unterkunft für heute Nacht liegt direkt am Strand. Leider ist es zu windig und teilweise etwas bedeckt, so dass wir das mit dem schwimmen im Meer verschieben. Auf diesem Küstenabschnitt besteht die Herausforderung aktuell darin, noch offene Lokale zum Essen zu finden. Denn die Saison hier ist trotz angenehmem Wetter definitiv vorbei. Immerhin haben wir im Ort noch ein einfaches Lokal gefunden, das uns und den vielen Einheimischen einen tollen Salat und eine hervorragende Pizza servierte.
Morgen geht es wieder etwa 40 km der Küste entlang.