Wie ihr seht, bleiben wir unserer Etappenlänge mit nur 41 km treu. Auch heute wieder knapp 2.5 Std. Fahrt um die Gegend zu geniessen.


Eigentlich war die heutige Etappe unspektakulär und doch sehr schön. Die Routenplanung ist einfach, immer dem Meer entlang.

Auf so kurzen Etappen hat man auch viel Zeit für spontane Fotostops, kleine Umwege oder eine Pause, ohne dass das Tagesprogramm durcheinander kommt.
Wir genossen die Fahrt entlang der Küste und stopten da und dort, um einen Blick auf den Strand zu werden, der immer mal wieder durch Dünen verdeckt war.



In dieser Gegend gibt’s es einige der schönsten Strände Apulien’s. Im Sommer wohl total überlaufen, so dass gewisse Verkehrseinschränkungen wie Einbahntafeln nur vom 16.06. – 15.09. gültig sind.




Das wir nun wirklich in der „nicht Saison“ angekommen sind, haben wir schon in Taranto bemerkt. Dort haben wir in einer feinen Trattoria am Abend gegessen. Bis wir um kurz nach 20h das Lokal verliessen, waren wir noch immer die einzigen Gäste. Alle anderen Restaurants waren ebenfalls so leer, dass sich das wohl nicht rechnet. Hier an der Küste heisst deshalb die Devise: „Rollläden herunterlassen und bis im Juni 2027 dicht machen“.

So wirken viel Küstenorte wie ausgestorben, denn hier gibt es einen hohen Anteil an Ferienwohnungen, aber ausserhalb der Saison kaum Arbeit.

Ziemlich genau auf halbem Weg kamen wir ins Naturschutzgebiet „Salina dei Monaci“. Hier am Strand kommen offensichtlich Meeresschildkröten, um ihre Nester zu bauen und im Salzwasser sucht eine Kolonie Flamingos nach Nahrung.

Danach waren wir wieder einmal „off road“ unterwegs.


Wie geplant trafen wir um 14h entspannt an unserem Etappenort Porto Cesareo ein.




Hier bleiben wir nun für zwei Nächte. Zeit um die Wäsche zu waschen und wir geniessen die tolle Dachterrasse mit Ausblick auf’s Meer.

Morgen also Ruhetag und kein Blog.