Etappe 12: Porec – Zminj (10.09.2023)

ROUTE

Die heutige Etappe führte und in’s Zentum von Istrien nach Zminj. Ein kleines Dorf aber für uns strategisch gut gelegen, um die Durchquerung Istriens in gut verdaubare Etappe aufzuteilen. Denn wer hier quer durch radelt, muss sich auf ein dauerndes Auf und Ab einstellen und so ist es ganz gut, wenn die Etappen nicht zu lang sind.

Unser heutiges Höhenprofil.

Dazu kommen die noch immer recht hohen Temperaturen, so dass es am Nachmittag zumindest für’s bergauffahren, fast zu heiss wird.
Also sind wir heute früher aufgestanden und waren schon um 8 Uhr unterwegs.

Der Sonne entgegen

Zuerst mussten wir noch gut 7 Kilometer auf einer stärker befahreren Strasse fahren, bevor wir für den Rest des Tages auf deutlich ruhigere Nebenstrassen ausweichen konnten.

Der Verkehr nahm immer mehr ab.

Meist stieg die Strasse leichter oder stärker an, ab und zu eine kurze Abfahrt aber nur um anschliessend wieder anzusteigen. Aber wir wussten ja was auf uns zukommt und waren somit mental gut eingestellt. Ab und zu eine kleine Trinkpause im Schatten und wieder weiter.
Die Fahrt auf den Nebenstrassen war heute wieder sehr schön. Sehr wenig Verkehr und meist einen ausgezeichneten Belag. Viel besser als erwartet. Da hat es sich gelohnt in der Routenplanung unbefestigte Wege zu vermeiden.

Perfekte Strasse für einen Sonnentag

Wir kamen durch ein paar kleine Siedlungen, wo links und rechts der Strasse Landwirtschaft betrieben wurde. Vieles war schon geerntet oder bereit.

Reif für die Ernte
Rote Erde, hat fast etwas von Australien
Kleine Orte auf dem Weg

Auf halbem Weg wartete eine Bank und einer schattenspendenden Eiche ungeduldig auf Reisende, die bei ihr Rast machen wollten. Den Wunsch konnten wir ihr nicht ausschlagen.

Wer wollte hier vorbeifahren?

So waren wir gestärkt für den zweiten Teil, der neben einer rasanten Abfahrt nochmals mit einem längeren Aufstieg für uns bereit hielt.

Runter ins Tal
Und auf der anderen Seite wieder hoch.

Wir nahmen den Aufstieg als perfektes Training für unseren letzten Tag, wo wir auf der Insel Cres noch einen längeren happigen Aufstieg vor uns haben. Wir spüren dass wir in den letzten Tagen einiges an Kilometeren gefahren sind und sich unser Fitnesszustand verbessert hat. Den Aufstieg bewältigten wir jedenfalls ohne Schieben!
Zum Schluss ging es noch einmal über ein paar rollende Hügel, wo sich das Fahren manchmal so „zäh“ anfühlte, als ob wir Klebstoff an den Reifen hätten.

Kurz vor dem Ziel. Ein Foto für einen Bähnler ein Muss

Nichts desto trotz waren wir um die Mittagszeit schon am Zielort und wir konnten bei einem netten Paar ein Appartment beziehen.

Unser Übernachtungsort
Blüte an einer Hauswand.
Ein schön restauriertes Dorfhaus

Viele bauen hier ihre kleinen Nebengebäude zu Appartments um, um sich damit einen Zusatzverdienst zu erwirtschaften. Unsere Unterkünfte in Slovenien und Kroatien waren alle tadellos. Schön eingerichtet und von freundlichen Gastgebern betreut.
Morgen wird die Etappe sogar noch etwas kürzer, dafür freuen wir uns schon auf das Bad im Meer, denn ganz in der Nähe der morgigen Unterkunft soll es eine tolle Badebucht haben.

2 Kommentare

  1. Lieber Fredy und liebe Barbara, ihr emsigen Radelnden!
    Ihr seid schon fast an euerem Ziel, ehe ich es schaffe, euch zu schreiben!
    Habt vielen Dank für die Blogs mit den superschönen Bildern und dem unterhaltsamen und informativen Text!
    Stichworte wie „grober, spitziger Schotter bei Gegenwind“ wecken Erinnerungen an unsere Tschechien-Tour und ich kann bestens nachfühlen, welch ein Krampf diese Etappe für euch war!
    Ich wünsche euch jetzt noch einen guten Abschluss der Hinreise. Auf dass ihr die Steigungen „mit links“ meistert und fröhlich im Ziel eintrudelt!
    Herzliche Grüsse
    Stefanie

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