Tag 11: 26.08.2019: Gourmay en Bray – Dieppe

Distanz: 83 km, Total 838 km,

Heute planten wir einen etwas früheren Start, denn wir wollten so viel Kilometer wie möglich gemacht haben, bevor die Sonnen am Nachmittag alles total aufgeheizt haben würde.

Bereit für eine weitere „Sonnenfahrt“.

 

Fahrt durch das morgendliche Gourmay en Bray

Es war eine gute Entscheidung denn auch heute wieder Sonnenschein pur und gegen 34 Grad am Nachmittag. Der Start gestaltete sich wie in den letzten Tagen üblich mit dem bekannten „Hügel hoch und wieder runter“. Zum Glück war es noch nicht so heiss. Dank der Nachrüstung könnte auch Barbara vorne das kleinere Kettenblatt nutzen, so dass auch die steileren Anstiege noch fahrbar waren.

Noch einmal etwas „Hügelprogramm“ zum aufwärmen.

Langsam begann sich die Landwirtschaft etwas zu verändern. Wo gestern noch fast ausschliesslich riesige Getreidefelder waren, wichen diese zunehmend Weiden, auf denen viele Rinder grasten.

Die Mutter wachte gut über ihr frisch geborenes Kalb und war wohl froh, als wir weiter fuhren.

In den Dörfern sah man vermehrt auch Backsteinhäuser, die uns schon etwas an England erinnerten.

Nach gut 40 Kilometer trafen wir auf ein altes Bahntrasse, dass zu einem tollen Radweg umgebaut wurde.

So sollten die Zufahrten zu Radwegen gestaltet sein. Wir passen da auch mit Gepäck durch.

Fast 35 Kilometer ging es nun auf verkehrsfreien Radweg dem Meer entgegen. Wie gut das Eisenbahnen steile Anstiege nicht gut bewältigen, so dass die alten Bahntrassen immer ein sehr moderates Gefälle aufweisen. Für uns hiess das nun, meist etwa 3 % hinunter und einfach geniessen. Ab und zu ging es durch Wälder mit einem geschlossenen Blätterdach, so dass wir in einem Schattentunel dem Meer entgegen radelten.
Die alten Schrankenwärterhäuser waren meistens zu gepflegten Privathäuser umgebaut worden und ab und zu hatte sich in den verlassenen Bahnhöfen ein Geschäfft eingemietet.

Die alten Häuschen sind gut in Stand gehalten.

Bahnhof und Perronanlage sind immer noch da. Nur die Schienen fehlen. Uns soll“s recht sein.

Genau zur richtigen Zeit tauchte eine alte Haltestelle auf, die zu einem Fahrradrastplatz mit gedeckten Tischen und Bänken, kaltem Wasser und sauberen Toiletten umgebaut worden war.

Toller Rastplatz

Sogar kühles Wasser zur Erfrischung war vorhanden.

Hier machten wir Rast und es blieb sogar noch Zeit für ein kurzes Nickerchen. Dann weiter, schliesslich wollten wir am Meer noch Baden.

Für dieses tolle Schloss direkt am Radweg haben wir natürlich noch einen kurzen Fotostop eingelegt.  Mesnères-en-Bray

Die Einfahrt in Dieppe verlief ganz gut, nur den dichten Verkehr waren wir fast nicht mehr gewohnt.
Als wir noch bei blauem Himmel zum Strand zu unserem Hotel fuhren, tauchte plötzlich eine dichte Nebelbank auf und hüllte den Strand in kalten, feuchten Nebel, der im Verlauf des Abends immer dichter wurde.

Bei der Ankunft am Hafen noch blauer Himmel.

Nur Minuten später senkte sich der graue Nebel über die Kreidefelsen im Hintergrund und schon bald sah man sie nicht mehr.

Das mit dem Bad im Meer liessen wir so bleiben. Aber wir waren froh, ein weiters wichtiges Etappenziel erreicht zu haben.
Morgen Mittag dann mit der Fähre in gut 4 Stunden über den Kanal nach Newhaven in England. Also fast etwas Kreuzfahrt.

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