Tag 9: 24.08.2019: Paris – Cergy

Distanz: 69 km, Total 673 km,

Gestern war also unser „Ruhetag“ in Paris. Hier einige Bilder dazu.

In Paris liessen wir die Räder im Hotel. Das war eindeutig entspannter als sich mit den vielen Rollerfahren um den knappen Platz auf der Strasse zu streiten.

Vom Doppeldecker aus genossen wir auch belebte Strassen sehr entspannt.

Auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kann man so einfach, wenigstens im Vorbeifahren, ansehen.

Ab und zu zu Fuss gehen eröffnet ebenfalls neue Perspektiven.

Heute wollten wir eigentlich nur etwas aus Paris hinausfahren und haben uns eine lockere Etappe vorgestellt. Ursprünglich war geplant, an diesem Tag noch gut 20 Kilometer weiter bis Banthelu zu fahren, aber vor einigen Tagen hat uns das dort reservierte B+B gebeten, die Nacht zu stornieren, da sie keinen Platz hätten. Bingo! Gerade in dieser Gegend sind bezahlbare Unterkünfte sehr selten. Es gibt wunderschöne Unterkünfte in alten Schlössern, aber da kostet die Nacht gut 350 Franken, was uns verschwitzten Raddlern, die nur eine Dusche und ein bequemes Bett suchen, definitiv zu viel ist.
Also musste ich nach einer bezahlbaren Alternative suchen und bin in Cergy fündig geworden. Da befriedigt man unsere Bedürfnisse für zwei Personen schon für 69 Euro, was für uns genau richtig ist.

Die Hebebrücke haben wir nur Sekunden vorher verlassen, bevor sie sich zu heben begann. Haben wir da vielleicht eine Ampel übersehen?

Ansonsten war es im Zentrum meist ganz entspannt, …

… fast so wie bei dieser Gruppe an der Morgengymnastik.


Das es aus der Stadt heraus dann doch so anstrengend wird, haben wir etwas unterschätzt. Viel „Stop and Go“, anhalten um das Navi genauer zu konsultieren, da wieder einmal ein eher abenteuerliche Routenwahl mit losem Untergrund, einige Steigungen und dazu gut 30 Grad.
Es waren schöne Abschnitte dabei, aber auch solche auf die wir gerne verzichtet hätten und wer schon mal auf Tour war kennt das vielleicht: Genau die Etappen die vermeintlich einfach sind, fühlen sich oft am mühsamsten an.

Da ging es noch ganz zügig vorwärts.

Aber leider wurde der Weg immer mühsamer.

Auch einige Hindernisse wurden eingebaut. Auf dem Foto schlecht zu sehen, aber die Gepäcktaschen passten nicht durch, da nochmals eine Verengung eingebaut war. Wer denkt sich den sowas aus?

Immerhin, wir sind auf dem richtigen Weg.

Ach ja, falls jemand den Konstrukteur dieser Treppe kennt, das nächste mal die Stossrampe bitt dreimal so breit bauen, das würde das hochschieben erleichtern.

Auch ausserhalb von Paris können die Ortschaften mit altem Glanz punkten.

Einige Orte sind so schön herausgeputzt, dass die sicher einen Sponsorenvertrag mit „Kärcher“ haben.

So erging es uns heute auch und wir waren froh, als wir endlich im Motel ankamen.
Dann wollten wir noch schnell in einem Sportgeschäfft für Barbara eine neue Sonnenbrille kaufen, da Ihre in den letzten Tagen zu Bruch ging und natürlich noch etwas Getränke einkaufen.
Morgen ist Sonntag und in der Nähe gibt es einen Lebensmittelgeschäfft, dass auch am Sonntag Vormittag geöffnet ist. So können wir morgen vor der Weiterfahrt noch etwas Proviant einkaufen, denn an einem Sonntag erwarten wir natürlich unterwegs keine offenen Geschäffte.
Und dann hoffen wir, dass es uns etwas „lockerer“ läuft als heute.

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