Tag 0: 29.09.17 Anreise Winterthur – Montélimar

Heute morgen zeigte uns das Wetter in Winterthur nochmal ganz klar, warum es gerade jetzt Zeit ist etwas in den Süden zu reisen. Auf dem Weg zum Bahnhof konnten wir bereits ein erstes Mal die Qualität unserer Regenklamotten testen.

Nasser Start

Am Bahnhof in Winterthur trafen wir dann noch zwei andere Tourenradler an, die mit dem selben Zug wie wir nach Genf fuhren mit dem Ziel Ardéche. Die Räder konnten wir gut verstauen, waren aber doch erstaunt, dass ab Zürich kein Fahrradplätze mehr frei war.

Gut besetztes Fahrradabteil

Immer wieder tolle Aussicht auf die Weinberge über dem Genfersee

Zum Glück kamen wir trotz diverser Baustellen zwischen Winterthur und Genf pünktlich an. Das war auch nötig, denn zum Umsteigen blieben uns nur 10 Minuten. Um in der ersten Reihe beim aussteigen zu stehen haben wir uns schon gut 10 Minunten vor Ankunft die Räder geschnappt, die Taschen angehängt und uns in Startpossition begeben. Jede Minute zählte, denn die Wege in Genf um auf die französische Seite zu kommen sind ziemlich lang. Beim Zugang zu den Rolltreppen sind dann noch so neckische Pfosten installiert die verhindern sollen, dass man mit Gepäckrollis die Rolltreppen benutzt. Zum Glück passten unser Lieger gerade so durch ohne die Packtaschen abzunehmen. Wir schafften es gerade so in den Anschlusszug, vertäuten unser Lieger im Fahrradabteil und die benahmen sich wie „Standart-Fahrräder, denn sie wurden bei der Billettkontrolle nicht beanstandet.

 

Zwei „Standart-Fahrräder“ im TER

In Lyon waren wir überrascht wie hektisch und gut besucht der Bahnhof war. Es war schliesslich Freitag um 13.20h und nicht in der Hauptverkehrszeit, oder haben da die Franzosen andere Massstäbe?

Startklar machen für den letzten Abschnitt

Wir mussten gut zwei Stunden warten bis der Anschlusszug mit Fahrradtransport nach Montélimar fuhr. Zeit uns etwas im hektischen Bahnhofsviertel etwas die Füsse zu vertreten, zu essen und für mich die Gelegenheit im Decatlon neue Fahrradhandschuhe zu kaufen. Meine geliebten alten hatten die Reise von Wien nach Belgrad noch knapp überlebt, waren aber nun wirklich nicht mehr zu retten.
Da wir nicht zu viel Stress haben wollten begaben wir uns schon 20 Minuten vor Zugsabfahrt auf den Perron um zu sehen, wann der Zug kommen würde? Er stand schon da und war zu unserer Überraschung bereits gut gefüllt! Könnt ihr euch das vorstellen, dass wir einen Zug schon 20 Minuten vor Abfahrt auf ein Perron stellen und die Leute schon einsteigen? Wir waren froh noch zwei freie Velohaken zu finden und unsere Lieger dort aufzuhängen. Sogar einen Sitzplatz fanden wir noch, auch wenn wir uns mit all dem Gepäck das die Reisenend mitbrachten schon ein Tetrisspiel mit den Füssen lieferten, bevor alle Platz nehmen konnten.
In Montélimar erlebten wir dann die Hilfsbereitschaft junger Franzosen, die uns beim Gepäckauslad und Velotransport unterstützten. Danke!

Alles ziemlich eng.

Und ja, kein Schaffner hat unsere Räder als nicht tauglich beurteilt und wir sind wie geplant pünktlich in Montélimar angekonnen.

Montélimar ist erreicht

Die Pension war, Navi sei dank, trotz Feierabendverkehr rasch gefunden. Eine erfrischende Dusche nach der Anreise und danach etwas blogschreiben im schönen Garten.

Schöner Platz im Garten

Perfekt!!! Wir sind angekommen, geniessen nun noch einen gemütlichen Abend in der Stadt und freuen uns Morgen die ersten Kilometer mit den Liegern zurück zu legen.

Auf die jahrhunderte alte Tradition der Nougatherstellung ist man hier besonders stolz.

Stadtspaziergang

 

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