
„Nur nicht übetreiben“ war das Motto des heutigen Tages. Wie gesagt sind wir ziemlich angeschlagen auf diese Reise gestartet und sind uns bewusst, dass wir Tag für Tag schauen, was drin liegt.

Das die für heute geplante Etappe im aktuellen Zustand etwas gar viel sein könnte, merkten wir rasch. Bei mir war es die Erkältung die mich schneller als üblich ermüden lies und da es heute konstant leicht anstieg, mussten wir auch etwas mehr in die Pedalen treten, als wenn’s nur flach dahin geht. Dadurch machte sich auch Barbara’s verkrampfter Piriformis (Arschmuskel) bemerkbar, der dann den Ischiasnerv trigert. Weil es ihr die letzten Tagen immer leicht besser ging, wollten wir nichts riskieren.
Wir radelten also gemächlich auf sehr wenig befahrenen Nebenstrassen durch Olivenhaine und genossen den warmen Oktober Tag.




Die Temperatur stieg heute bis auf 28 Grad. Nach zwanzig Kilometer kamen wir nach Ruvo di Puglia. Der einzig grössere Ort auf der Strecke zum geplanten Etappenziel Almura. Ab hier sind es nochmals 40 Kilometer und knapp 400 Höhenmeter. Das schien uns zuviel. Also fragte ich im reservierten B+B in Almura nach, ob ich die Übernachtung nicht auf Morgen verschieben könnte. „Kein Problem“ war die rasche und positive Antwort. So suchte ich hier in Ruvo di Puglia nach einer Unterkunft und fand rasch ein geeignetes B+B. Da es sogar eine Waschmaschine hatte war auch die Wäsche schnell gemacht und wir sind gut erholt, um Morgen die nächsten Kilometer anzugehen.
Schöner Nebeneffekt: Wir konnten uns das historische Zentrum von Ruvo di Puglia anschauen, die sich auch „Stadt der Oliven“ nennt. Ein Ort an dem wir sonst einfach durchgefahren wären.








Schön es einmal so gemächlich angehen zu lassen.