Heute genossen wir nochmals einen traumhaften Sonnenaufgang vor unserem Zimmer im Hotel. Dann gab es ein gemütliches Frühstück und wir liesen es langsam angehen, denn wir hatten ja nicht wirklich viel vor.
Gegen 11 Uhr starteten wir und radelten gemächlich Richtung Süden. Mal sehen, wie unsere lädierten Körper so reagieren. Da wir genug Zeit hatten konnten wir auch die kleinen Nebenstrassen nutzen, die zwar nicht immer einen super Belag aufweisen und manchmal auch zu holprigen Feldwegen mutieren, dafür gibt es da fast kein Verkehr.




Die Fahrt durch die Felder genossen wir sehr und einmal mehr fiel uns auf, wie viel mehr wir bei Radreisen von der Umgebung mitbekommen, im Vergleich wenn wir im Auto unterwegs sind. Nicht nur die Augen geniessen die Landschaft, auch das Riechorgan hat viel zu tun. Weniger schönes wenn tote Tiere am Strassenrand liegen, aber umso besser wenn es wie heute nach frischem Rucola, Tomaten oder Feigen duftet.


So radelten wir gemächlich dahin und stellten erfreut fest, radeln geht mit unseren aktuellen Beschwerden prima.
In der Gegend von Barletta legten wir eine kurze Pause ein und gegen 14h waren wir schon bei der Unterkunft.

Es blieb also genug Zeit etwas auszuruhen und durch die Stadt zu schlendern.





Dass sich bei mir in der Zwischenzeit noch eine Erkältung eingeschlichen hat, ist ein anderes Thema. Bin gespannt wie sich das Morgen auswirkt. Dann stehen gut 60 km auf dem Programm, aber vor allem gut 700 Höhenmeter. Dann läuft es definitiv nicht mehr so locker wie heute.
