1. Etappe: 28.04.2025: Bari – Monopoli: 46 km  (Adriaetappe 22), Total Adriaetappen 1269 km)

Tourdaten auf Komoot

Streckenvideo

Nun geht es also richtig los. Im 5. und letzten Abschnitt entlang der Adriaküste werden wir in den nächste Tagen die Südspitze umrunden. Bereits 21 Etappen und 1269 km sind wir der Küste entlang geradelt. Getreu dem Motto „Kurs Süd“! Es sind nichts mehr so viele Kilometer zu absolvieren, so dass wir diesmal einige recht kurze Etappen fahren. Dafür bleibt mehr Zeit zum sightseeing.

Der Start in Bari war heute sehr sehr entspannt. Wir haben unsere Pferdchen geladen, die Sattel Taschen justiert und waren bereit für einen entspannten Ritt nach Monopoli.

Der Stallmeister hat die Pferde gesattelt.
Das schon obligatorische Selfi am Start.

Nichts spektakuläres aber doch schön und erstaunlich entspannt war die Etappe. Hier unten im Süden sind reine Fahrradwege eher Mangelware, aber wir haben auch heute entlang der Strassen gesehen, dass der Bau von abgetrennten Fahrradwegen nach wie vor weiter geht. Bravo!

Zuerst ging es auf einer breiten, doppelspurigen Strasse hinaus aus Bari. 

Konzentriert auf der Ausfallstrasse in Bari.

Gerade als die Strasse sich verengte und es für einen Moment so aussah, als ob es nun wirklich unangenehm werden würde, sahen wir auf der gegenüberliegenden Strassenseite zwei Tourenradler die in  entgegengesetzte Richtung unterwegs waren und sich eine Pause gönnten. Da erkundigten wir uns gleich mal über den Strassenzustand. Die zwei waren aus Belgien und sehr an unseren Rädern interessiert. Wir plauderten kurz und sie fragten ob es denn nicht langweilig sei, immer der Küste entlang zu radeln. Meine klare Antwort: Nein, vom Meer kann ich nie genug kriegen! 

Überhaupt stellten wir fest, dass wir bis jetzt auf der gesamten Adriaetappen noch nie so vielen Tourenradler begegnet sind. Der Abschnitt, wo wir auf einer stärker befahrenen Strasse radeln mussten, war vielleicht knapp 2 km lang und schon gab es wieder einen abgetrennten Radweg.

Immer wieder staunen wir, wie oft wir gute Radwege vorfinden.

Später fuhren wir dann lange Zeit parallel zur doppelspurigen und viel befahrenen Hauptstrasse, aber wir waren auf einer parallel verlaufenden Zubringerstrasse, mit sehr wenig Verkehr. Es erinnerte mich stark an die „Serviceroads“ welche ich in den USA entlang der „Interstaates“ gefahren bin. Abgesehen vom Verkehrslärm sind diese Strassen wunderbar.

Entlang der „Serviceroad“

Links meist noch ein 200m breiter Streifen Felder in den verschiedensten Farben und dahinter das azurblaue Meer.

Was für ein Farbenspiel
Die ersten Feigen sind bald reif.
Und was die vorherrschende Windrichtung ist, zeigt dieser Baum. Auch wir genossen heute leichten Rückenwind

In Torre Mare gab es Brioche und Kaffe und in Polignano a Mare eine kleine, sehr gute Pizza zum Mittagessen.

Kaffepause am Hafen in Torre Mare.
Die Pferdchen machen Mittagspause mit toller Aussicht.

Wir staunten über die vielen Touristen in Polignano a Mare, aber ein kurzer Blick in die pittoreske Altstadt erklärte, warum es die Leute hierher zog. 

Schöne Gassen und …
… Plätze. Wirklich sehenswert.
Die ersten genossen bereits einen Tag am schönen Strand in Polignano a Mare

Von dort waren es nur noch 10 km bis zum Ziel und so kamen wir am frühen Nachmittag in Monopoli an. 

Am Etappenziel.

Es blieb noch genug Zeit für einen ausgedehnten Bummel durch die schönen Gassen der Altstadt.

Hier ein paar Bilder davon.

Blick auf den alten Hafen
In Monopolis Altstadt
Auf dem Heimweg nach dem Abendessen

Bella Italia zum geniessen!

2 Kommentare

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