Nun geht es also richtig los. Im 5. und letzten Abschnitt entlang der Adriaküste werden wir in den nächste Tagen die Südspitze umrunden. Bereits 21 Etappen und 1269 km sind wir der Küste entlang geradelt. Getreu dem Motto „Kurs Süd“! Es sind nichts mehr so viele Kilometer zu absolvieren, so dass wir diesmal einige recht kurze Etappen fahren. Dafür bleibt mehr Zeit zum sightseeing.
Der Start in Bari war heute sehr sehr entspannt. Wir haben unsere Pferdchen geladen, die Sattel Taschen justiert und waren bereit für einen entspannten Ritt nach Monopoli.


Nichts spektakuläres aber doch schön und erstaunlich entspannt war die Etappe. Hier unten im Süden sind reine Fahrradwege eher Mangelware, aber wir haben auch heute entlang der Strassen gesehen, dass der Bau von abgetrennten Fahrradwegen nach wie vor weiter geht. Bravo!
Zuerst ging es auf einer breiten, doppelspurigen Strasse hinaus aus Bari.

Gerade als die Strasse sich verengte und es für einen Moment so aussah, als ob es nun wirklich unangenehm werden würde, sahen wir auf der gegenüberliegenden Strassenseite zwei Tourenradler die in entgegengesetzte Richtung unterwegs waren und sich eine Pause gönnten. Da erkundigten wir uns gleich mal über den Strassenzustand. Die zwei waren aus Belgien und sehr an unseren Rädern interessiert. Wir plauderten kurz und sie fragten ob es denn nicht langweilig sei, immer der Küste entlang zu radeln. Meine klare Antwort: Nein, vom Meer kann ich nie genug kriegen!
Überhaupt stellten wir fest, dass wir bis jetzt auf der gesamten Adriaetappen noch nie so vielen Tourenradler begegnet sind. Der Abschnitt, wo wir auf einer stärker befahrenen Strasse radeln mussten, war vielleicht knapp 2 km lang und schon gab es wieder einen abgetrennten Radweg.

Später fuhren wir dann lange Zeit parallel zur doppelspurigen und viel befahrenen Hauptstrasse, aber wir waren auf einer parallel verlaufenden Zubringerstrasse, mit sehr wenig Verkehr. Es erinnerte mich stark an die „Serviceroads“ welche ich in den USA entlang der „Interstaates“ gefahren bin. Abgesehen vom Verkehrslärm sind diese Strassen wunderbar.

Links meist noch ein 200m breiter Streifen Felder in den verschiedensten Farben und dahinter das azurblaue Meer.




In Torre Mare gab es Brioche und Kaffe und in Polignano a Mare eine kleine, sehr gute Pizza zum Mittagessen.


Wir staunten über die vielen Touristen in Polignano a Mare, aber ein kurzer Blick in die pittoreske Altstadt erklärte, warum es die Leute hierher zog.





Von dort waren es nur noch 10 km bis zum Ziel und so kamen wir am frühen Nachmittag in Monopoli an.

Es blieb noch genug Zeit für einen ausgedehnten Bummel durch die schönen Gassen der Altstadt.
Hier ein paar Bilder davon.







Bella Italia zum geniessen!
Hoi Fredy
Das sieht nach erholsamen Ferien mit euren Velos aus.
geniesst es!
Grüessli Corina
Hoi Fredy
Geniesst eure gemütlichen Veloferien in Bella Italia!
Grüessli
Simon und Corina