Etappe 5: Ospedaletto – Bassano del Grappa

ROUTE

Heute konnten wir es gemütlich angehen und auf 46 Kilometern den zweiten Teil des phantastischen Radwegs „Ciclopista del Brenta“ geniessen. Dieser Radweg, der durch das immer enger werdende Tal führt, ist einfach wunderschön. Er ist mit ein Grund, warum wir bis nach Bassano del Grappa die identische Route wie 2016 gewählt haben.

Obwohl im schmalen Tal eine stark befahrene Schnellstrasse verläuft bekommt man nur an wenigen Stellen etwas davon mit.

Zum Glück kann die Schnellstraßsse sicher auf einer Brücke überquert werden.

Meist ist der Radweg idyllisch entlang der Brenta angelegt und weit genug von der Strasse weg, so dass man nicht einmal das Rauschen der vorbeifahrenden Autos hört.

Suchbild: Wo ist Barbara?

An der Grenze zwischen dem Trento und Veneto fährt man etwa 2-3 Kilometer auf einer ruhigen Nebenstrasse, da hier der Radweg wie bereits 2016 auf einem Abschnitt wegen Steinschlag gesperrt ist. Gut möglich das dieser Abschnitt aus Sicherheitsgründen für immer geschlossen bleibt. Die Felswände ragen hier auch gar steil direkt neben dem Radweg in die Höhe, so dass sicher ein erhöhtes Steinschlagrisiko besteht. Also lieber den kleinen Umweg nehmen.

Traumhaft

Anschliessend geht es weiter auf dem Radweg während man langsam aber stetig Höhenmeter abbaut. Ab und zu sind über dem Radweg Steinschlagnetze aufgespannt oder sogar kleine Gallerien gebaut, um die Strecke zu schützen.

Abfahrt im engen Tal.

Die Anzahl der Radfahrer nimmt weiter ab und die meisten die hier unterwegs sind, sind nun mit Rennrädern auf einer Trainigsfahrt.
In Campolongo sul Brenta gönnen wir uns ein kühles Mineralwasser und frische Eiscreme. Zwei Gläser Wasser und 3 Kuglen Eis für 5.50 Euro, auf jeden Fall keine Touristenpreise, wie man sie in Italien sonst doch da und dort findet.

Bereits um halb zwei am Mittag haben wir unsere Unterkunft erreicht. Wir werden sehr freundlich empfangen und die Gastgeberin entschuldigt sich mehrmals, dass die Zimmer noch nicht bezugsbereit sind und spendiert spontan Wasser und Kaffee um die 10 minütige Wartezeit zu überbrücken. Dabei sind wir einfach zu früh angekommen.
Auch für die Fahrräder bietet sie uns einen guten Abstellplatz im Haus an, so dass die Räder wieder einen sichern Unterstand haben.
Nach einer erfrischenden Dusche bleibt genug Zeit um wieder einmal durch das schöne, historische Städtchen zu bummeln.

Hier ein paar Bilder aus der Stadt:

Es ist das erste mal, dass wir die alte Brücke sehen und sie nicht mit Baugerüsten abgestützt wird. Offensichtlich ist die jahrelange Renovation nun abgeschlossen.

Hier wird ausgezeichneter Grappa destilliert

Nach einem feinen Nachtessen spazierten wir zurück zur Unterkunft.

Gute Nacht

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