7 Etappe: 09.06.2021 Chioggia – Porto Tolle

Routendarstellung und GPS Daten: (Bilder und Kommentare im Link sind von anderen Komoot Nutzern)

Tagesetappe: 64 km / Gesamtstrecke: 397 km

Heute stand die Etappe unter dem Motto „Kreuz und quer durchs Po-Delta“.
Die Ausfahrt aus Chioggia war noch etwas chaotisch und errinerte uns eher an eine asiatische Metropole. Auf der Hauptstrasse ein wildes Durcheinander von Lieferwagen, Autos, Motorroller und viele Fahrräder. Wovon die meisten die Bezeichnung Fahrräder zu unrecht trugen, den es waren in der Mehrzahl gut motorisierte Elektrofahrräder, welche die Pedale einfach so als „modisches Assesoir“ montiert hatten. Den meisten genügten die Pedalen als Fussstütze.
Als hiess es aufpassen, Augen hinten und vorne, links und rechts und sich nicht vom geplanten Weg abbringen lassen.
Kurz nach dem Stadtzentrum fanden wir uns auf einen Radweg. Noch immer galt es auf die vielen, zum Teil sehr schnellen E-Bikes zu achten.
Dann wurde es allmählich ruhiger und als wir in eine der kleinen Nebenstrassen ins Gebiet des Po Deltas abgebogen waren, war es perfekt.

Wir folgten heute, wie so oft in den letzten Tagen, der Eurovelo 8.

Wieder gemütliches radeln und dabei weniger die Geschwindigkeit sondern mehr die Umgebung im Auge behalten. Links und rechts des Weges immer wieder kleinere und grössere Lagunen, viele schöne Blumen am Wegrand, Vögel die am Himmel kreisen, flattern, segeln. Einfach schön und entspannt.

Wir sind ja keine Vogelkundler, aber die hätten hier ihre helle Freude gehabt. Scheint ein „Kindergarten“ zu sein.

Auch das Wetter war wieder traumhaft. Fast keine Wolken am Himmel und die Temperaturen kletterten schnell auf über 27 Grad. Weit und breit kein Schatten. Also musste der Sonnenschutz wieder frisch aufgetragen werden und unter dem Helm kann einen Kopfbedekung zum Einsatz.

Ich stellte bereits heute Morgen fest, dass unsere Sonnencreme so langsam zur Neige geht. Es gibt wohl kein besseres Zeichen, dass das Wetter bis jetzt einfach perfekt war.

Sogar entspanntes nebeneinanderer Fahren war heute problemlos möglich. Nach gut zwei Drittel des Weges mussten wir mit einem kleinen Pontonboot einen Nebenarm des Po überqueren. Man ruft dort an und vereinbart mit dem Fährman eine Zeit. Die Telefonnummer steht am Strassenrand. Hat prima geklappt und in ein paar Minuten waren wir am anderen Ufer.

Die Suche nach einem Schattenplatz war erfolglos, so dass wir halt an der Sonne eine kurze Rast einlegten um etwas zu essen und den Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen.
Dann waren es noch gut 25 Kilometer bis zum kleinen Etappenort „Porto Tolle“. Nochmals sahen wir verschiedene Vögel im Wasser stehen. Auch eine Gruppe Flamingos war dabei.


Kurz vor Schluss mussten wir die Räder und das Gepäck noch eine steile Treppe zu einer Brücke hochtragen, um einen längeren Umweg zur Brückenauffahrt zu vermeiden.

Nun geniessen wir ein kühles Getränk am Zielort und machen uns einen entspannten Abend, denn hier ist so gut wie nichts los, aber um die Etappen wie gewünscht kurz zu halten, war dieser Ort die richtige Wahl.
Sauberes Doppelzimmer mit eigenem WC /Dusche inkl. Frühstück für 45 Euro für zwei Personen. Da gibt es nichts zu klagen.

2 Kommentare

  1. …unser Sonnencrème-Vorrat ist unverändert gross… ich bezweifle schon fast, dass wir ihn diesen Sommer überhaupt noch anbrauchen werden… 🙂
    Merci vielmals für die Reiseberichterstattung. Es ist ein Vergnügen, mitzulesen!

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