6. Etappe: 04.05.2025:  San Foca – Gallipoli: 56.3 km (Adriaetappe 27)

Tourdaten auf Komoot

Streckenvideo

Heute machten wir einen Transfer quer durch den „Absatz“. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel waren wir bereit für einen weiteren tollen Radtag.

Schon kurz ausserhalb von San Foca konnten wir wieder in eine dieser tollen, kleinen Nebenstrassen abbiegen, welche wir in den letzten Tagen so lieben gelernt haben.

Ab auf die Nebenstrassen

Kein Auto weit und breit und die einzigen Geräusche die uns begleiten ist das Gezwitscher der Vögel, welche hier in all den Bäumen und Büschen, sowie den wunderbaren Blumenwiesen ideale Lebensbedingungen vorfinden.

Alleine unterwegs
Überall Blüten
In allen Farben
Ein wahres Vogelparadies

Insofern war es heute keine „spektakuläre“ Fahrt, aber einfach schön.

Auch eine Baustelle konnten wir trotz „gesperrten Strasse“ gut passieren.
Im weichen Sand hingegen waren dann wieder alle Steuerkünste gefragt

In Sternatia machten wir nach gut 20 km eine erste Pause. Eine kleine Bar war genau was wir suchten. Kühle Getränke waren gefragt, denn in der Zwischenzeit hatte die Sonne uns schon ganz schön eingeheizt. In den kleinen Orten hier sind zwei Radfahrer auf Liegerädern wohl schon das Gesprächsthema des Tages. Viel scheint hier sonst nicht los zu sein. So schauten uns sowohl die Dorfjugend als auch die alten Männer vor der Bar interessiert zu, als wir davon fuhren. 

So schnell wird man zur Attraktion

Es ging nun ein Stück, auf der am Sonntag wenig befahrenen, Hauptstrasse entlang. Im kleinen Ort Soleto entdeckten wir einige Häuser mit einem besonderen Charme.

Wenn auch etwas abgewetzt,  so strahlen diese Gebäude doch etwas besonderes aus.

In Galatina navigieren wir durch enge Gassen, als wir plötzlich auf der grossen Platz vor der Kirche standen. Es war Mittagszeit und einige Restaurants am Platz machten einen guten Eindruck. Wir haben den Entscheid nicht bereut und ein prima Essen genossen.

Die Pferdchen gut platziert
Feines Essen auf dem Tisch, was will man mehr?
Für einen kurzen Blick in die beeindruckende Kirche blieb auch Zeit.

Nochmals ging es ein ganzes Stück der Hauptstrasse entlang bevor wir in Galatone wieder auf die kleinen Nebenstrassen einbiegen konnten. Bis Gallipoli war es nur noch ein Katzensprung und ging meist leicht bergab.

Hier sehen die Trulli ganz anders aus. Und vermutlich heissen sie auch nicht so.
Schönes Schrankenwärterhaus.

In Gallipolie war schnell klar, dass wir wieder eine einem beliebten Touristenort angekommen waren. Die Altstadt, die auf einer vorgelagerten „Insel“ liegt, erinnerte mich an Siracusa auf Sizilien. Da wie dort, viele Touristen, eine „Ringstrasse“ um die Altstadt und enge Gassen.

Einfahrt in die Altstadt von Gallipoli
Ob es Morgen genug war für ein Bad wird?

Bald hatten wir unsere Unterkunft in der Altstadt gefunden und wir können uns nun wieder einen Pausetag gönnen, da wir Morgen hier bleiben, denn wir haben diesmal wirklich viel Zeit für wenig Strecke. Ein Privileg des „Alters“! 

Unsere Pferdchen stehen heute nicht alleine. Sie haben Gesellschaft von zwei anderen Schweizerperdchen. Diese gehören einem Paar aus Biel, die gerade in Brindisi gestartet sind und in den nächsten Wochen der Adria entlang nach Hause radel werden. Viel Spass und eine sichere Reise!!!

2 Kommentare

  1. Du beschreibst den Tag immer in einer wunderschönen Geschichte und die eindrucksvollen Fotos geben uns einen echten Eindruck von deinem Erlebnis! Die Fotos von dir sind für uns etwas ganz Besonderes!

  2. Du beschreibst den Tag immer in einer wunderschönen Geschichte und die eindrucksvollen Fotos geben uns einen echten Eindruck von deinem Erlebnis! Die Fotos von dir sind für uns etwas ganz Besonderes!

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