4. Etappe: 01.05.2025:  Ostuni – Brindisi: 48.3 km (Adriaetappe 25)

Tourdaten auf Komoot

Streckenvideo

Heute zog es uns wieder zurück zur Küste und da wir die letzten beiden Tage uns in den Hügeln hinter der Küste bewegten und Höhenmeter machten, durften wir diese heute wieder „vernichten“.

In Ostuni war heute Gruppenfittnes angesagt.
Blick zurück nach Ostuni

So ging es meist leicht bergab. Dazu blies ein teilweise kräftiger Rückenwind. Also ideale Bedingungen auch für eine längere Etappe. Da es aber bis zu unserem nächsten Ziel in Brindisi nur gut 40 km weit war, blieb sehr viel Zeit es gemütlich anzugehen und noch einmal die schönen Strassen durch die Olivenhaine zu geniessen. 

Radgenuss pur
Zum Glück haben wir Zeit
Es grünt so grün
Auch wenn sich die Bilder wiederholen, langweilig wird uns nicht dabei.
Der Küste entgegen
Leider kein schneller „Freccia“ oder „Italo“ unterwegs. Der Bähnler hätte sich gefreut.

Auch für spontane Abstecher hatten wir genügend Zeit. So machten wir einen Stop im Meresschutzgebiet „Area Marina Protetta di Torre Guaceto“, wo auch Niestplätze von Meeresschildkröten geschützt werden.

Geschütze Bucht wo das Baden nur an bestimmten Stellen erlaubt ist.

Mit zunehmenden Rückenwind radelten wir zum nächsten Pausenplatz. Schon von weitem sahen wir viele bunte Kite’s am Horizont und wir radelten zielstrebig darauf zu. Der Strand war gut mit Kitesurfen gefüllt, die mit sichtlichem Spass diesen sonnigen und windigen Tag am Meer genossen. Wir beobachteten das Spektakel und wunderten uns immer wieder, dass sie sich mit den langen Leinen, nicht gegenseitige störten, wenn sie mit beachtlichem Tempo von ihren Lenkdrachen gezogen rein und raus gleiteten und ab und zu auch einen Sprung über die Wellen zelebrierten.

Ein geordnetes Durcheinander
Eleganter Abgang am Strand.

Dann ging es der heute wenig befahrenen Küstenstrasse entlang weiter Richtung Brindisi. Im Sommer kann man hier sicher nicht so entspannt radeln, denn überall gibt es grössere Parkplätze, Strandbars, dies meist noch geschlossen waren und schöne Buchten.

Immer wieder Grund anzuhalten
Bella Italia

In Brindisi warteten wir gespannt, ob die Fähre uns über die Bucht mitnehmen würde, oder ob wir doch noch darum herum radeln müssten.

Ob uns die kleine Fähre mitnimmt?
Oder gibt es noch eine Zusatzschlaufe um die Bucht?

Als sich das Schiff der Anlegestelle näherte öffnete der Kapitän sein Fenster und winkte uns heran. „Nessun problema, salite a bordo“. Er und sein Matrose halfen tatkräftig mit die Räder an Bord zu nehmen. Grazie! 1.20 Euro kostete die Fahrt pro Person, Fahrrad umsonst, wirklich ein super Angebot.

Wir sind an Bord
Bald am Ziel

Von der Anlegestelle zur Unterkunft war es nun nur noch ein Katzensprung. Dann gönnten wir uns am Hafen ein kleines, verspätetes Mittagessen, bevor die Arbeit zu erledigen war. Heute ist auch Waschtag, denn wir bleiben zwei Tage hier. Dann kann die Wäsche auch gut trocknen.

Morgen also kein neuer Blog. Am Samstag geht’s dann weiter.

Heute (Fr.02.05.25) haben wir unseren Ruhetag in Brindisi genossen. Am Morgen ein Besuch beim kleinen Markt und Nachmittags etwas durch die Gassen schlendern. Hier noch ein paar Bilder davon.

Schöne Auswahl an frischem Gemüse und Früchten.
Auch feine Taralli haben wir uns einpacken lassen
Palmen säumen die Strassen im Zentrum
Und natürlich dürfen auch grosse Kirchen nicht fehlen.
Schöne Ecken
Imposante Treppe an der Hafenpromenade
Tolle Fassaden
Sie haben tatsächlich auch Fische gefangen.
Das Boot zirkulieren im Hafenbecken, wo man an 5 Haltestellen ein- und aussteigen kann.

3 Kommentare

  1. Danke für die schöne Reisedokumentation.

    Thea und ich verfolgen gerne eure Erlebnisse

    auf Rädern. Morgen reise ich selber zu einem neuen Erlebnis. Ab Ste Malo wandere ich einige der Küste entlang. Der Weg heisst GR34, oder Zöllnerweg. Er folgt der ganzen Küste. Alles Gute! Ferdinand+Thea

  2. Lieber Fredy und liebe Barbara Herzlichen Dank für die Reiseberichte aus dem Süden! Die schönen Bilder wecken Fernweh, obwohl: Bei uns ist der Himmel ebenfalls strahlend blau und die Sonne lacht, aber Olivenhaine und Meeresküsten fehlen hier definitiv! Auf- und Abwärts radeln auch wir hier in der Umgebung umenang, seit einigen Tagen auch wieder regelmässig auf dem Arbeitsweg. Hier hatte ich’s letzte Woche mit ein paar entlaufenen Gitzi zu tun; es war sehr lustig und dauerte ein bisschen, bis sie wieder zurück in ihrem Gehege waren! Es sieht so locker aus, wenn das weisse Pünktli auf dem Streckenvideo durch die Landschaft saust! Diese scheint ja topfeben zu sein… Aber beim Lesen wird klar: Der Schein trügt und die Topografie bietet doch einige „Unebenheiten“! Darum wünsche ich euch guten Schnauf für die Etappe morgen – heute flaniert ihr hoffentlich mit einem Gelato durch Brindisi! Den Pferdchen und euch weiterhin frohen Trab und Galopp und wenig Schritt, so dass ihr flott voran kommt! Herzliche Grüsse Stefanie und Manuel

    Liegeradblog comment-reply@wordpress.com h

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