Heute zog es uns wieder zurück zur Küste und da wir die letzten beiden Tage uns in den Hügeln hinter der Küste bewegten und Höhenmeter machten, durften wir diese heute wieder „vernichten“.


So ging es meist leicht bergab. Dazu blies ein teilweise kräftiger Rückenwind. Also ideale Bedingungen auch für eine längere Etappe. Da es aber bis zu unserem nächsten Ziel in Brindisi nur gut 40 km weit war, blieb sehr viel Zeit es gemütlich anzugehen und noch einmal die schönen Strassen durch die Olivenhaine zu geniessen.






Auch für spontane Abstecher hatten wir genügend Zeit. So machten wir einen Stop im Meresschutzgebiet „Area Marina Protetta di Torre Guaceto“, wo auch Niestplätze von Meeresschildkröten geschützt werden.

Mit zunehmenden Rückenwind radelten wir zum nächsten Pausenplatz. Schon von weitem sahen wir viele bunte Kite’s am Horizont und wir radelten zielstrebig darauf zu. Der Strand war gut mit Kitesurfen gefüllt, die mit sichtlichem Spass diesen sonnigen und windigen Tag am Meer genossen. Wir beobachteten das Spektakel und wunderten uns immer wieder, dass sie sich mit den langen Leinen, nicht gegenseitige störten, wenn sie mit beachtlichem Tempo von ihren Lenkdrachen gezogen rein und raus gleiteten und ab und zu auch einen Sprung über die Wellen zelebrierten.


Dann ging es der heute wenig befahrenen Küstenstrasse entlang weiter Richtung Brindisi. Im Sommer kann man hier sicher nicht so entspannt radeln, denn überall gibt es grössere Parkplätze, Strandbars, dies meist noch geschlossen waren und schöne Buchten.


In Brindisi warteten wir gespannt, ob die Fähre uns über die Bucht mitnehmen würde, oder ob wir doch noch darum herum radeln müssten.


Als sich das Schiff der Anlegestelle näherte öffnete der Kapitän sein Fenster und winkte uns heran. „Nessun problema, salite a bordo“. Er und sein Matrose halfen tatkräftig mit die Räder an Bord zu nehmen. Grazie! 1.20 Euro kostete die Fahrt pro Person, Fahrrad umsonst, wirklich ein super Angebot.


Von der Anlegestelle zur Unterkunft war es nun nur noch ein Katzensprung. Dann gönnten wir uns am Hafen ein kleines, verspätetes Mittagessen, bevor die Arbeit zu erledigen war. Heute ist auch Waschtag, denn wir bleiben zwei Tage hier. Dann kann die Wäsche auch gut trocknen.
Morgen also kein neuer Blog. Am Samstag geht’s dann weiter.
Heute (Fr.02.05.25) haben wir unseren Ruhetag in Brindisi genossen. Am Morgen ein Besuch beim kleinen Markt und Nachmittags etwas durch die Gassen schlendern. Hier noch ein paar Bilder davon.










Danke für die schöne Reisedokumentation.
Thea und ich verfolgen gerne eure Erlebnisse
auf Rädern. Morgen reise ich selber zu einem neuen Erlebnis. Ab Ste Malo wandere ich einige der Küste entlang. Der Weg heisst GR34, oder Zöllnerweg. Er folgt der ganzen Küste. Alles Gute! Ferdinand+Thea
Lieber Fredy und liebe Barbara Herzlichen Dank für die Reiseberichte aus dem Süden! Die schönen Bilder wecken Fernweh, obwohl: Bei uns ist der Himmel ebenfalls strahlend blau und die Sonne lacht, aber Olivenhaine und Meeresküsten fehlen hier definitiv! Auf- und Abwärts radeln auch wir hier in der Umgebung umenang, seit einigen Tagen auch wieder regelmässig auf dem Arbeitsweg. Hier hatte ich’s letzte Woche mit ein paar entlaufenen Gitzi zu tun; es war sehr lustig und dauerte ein bisschen, bis sie wieder zurück in ihrem Gehege waren! Es sieht so locker aus, wenn das weisse Pünktli auf dem Streckenvideo durch die Landschaft saust! Diese scheint ja topfeben zu sein… Aber beim Lesen wird klar: Der Schein trügt und die Topografie bietet doch einige „Unebenheiten“! Darum wünsche ich euch guten Schnauf für die Etappe morgen – heute flaniert ihr hoffentlich mit einem Gelato durch Brindisi! Den Pferdchen und euch weiterhin frohen Trab und Galopp und wenig Schritt, so dass ihr flott voran kommt! Herzliche Grüsse Stefanie und Manuel
Wieder einmal ein herrlicher Tag mit dem Fahrrad im schönen Italien! Wir haben das Lesen und Bewundern der wunderschönen Fotos so genossen!