2. Etappe: 29.04.2025:  Monopoli – Alberobello: 40 km (Adriaetappe 23)

Tourdaten auf Komoot

Streckenvideo

Die Pferdchen durften letzte Nacht mal wieder bei uns im grossen Zimmer übernachten.

Die heutige Etappe führte uns für einmal etwas weiter weg von der Küste. Alberobello heisst das heutige Etappe Ziel. Seit 1996 hat die Stadt den Status eines UNESCO Weltkulturerbe. Bekannt wurde der Ort durch seine Trulli, kleine Rundhäuser mit nach oben spitz zulaufenden Steindächern, die ohne Mörtel als Trockenmauern errichtet werden. Richtige Kunstwerke! Die kleinen Häuser haben dicke Mauern und kleine Fenster, was das Innere gut gegen die Sommerhitze schützt.

Ein erster Trullo in einem Olivenhain

Alberobello liegt auf einem Hügelzug und so galt es heute einige Höhenmeter zu erklimmen. 640m wurden es zum Schluss, was mit beladenen Rädern auf eine Distanz von nur 40 km doch ganz schön in die Beine geht.

Dafür hat uns die Landschaft entschädigt.

Fahrt durch uralte Olivenhaine
Was für eine Farbenpracht
Auch die Zucchetti sind in voller Blüte

Wenn es auch teilweise sehr gemächlich bergauf ging, so hatten wir wenigstens genügend Zeit unseren Blick in die Landschaft schweifen zu lassen.

Prächtige Olivenbäume
Blumenvielfalt am Strassenrand
Malerische Kapellen
Und immer wieder ein nächster Hügel zu erklimmen.

Wunderschöne, knorrige Olivenbäume säumten unseren Weg. Jeder mit einem einzigartigen, teilweise meterdicken Stamm. Wie viele Jahre sie wohl schon hier standen und was könnten sie uns erzählen?

Die beiden scheinen sich besonders zu mögen. Wie ein harmonisches Paar. Christine and Steve, this is for you.

Dazu blühte es überall. Ob gelbe Ginsterstäuche oder knallrote Mohnblumen in saftig grünen Wiesen und Kornfeldern.  Darüber der Himmel, mal Wolken verhangen, was uns wilkommen Schatten spendete, mal strahlend blau. Es war ein Fest der Farben!

So genossen wir den Tag trotz aller Anstrengung auf den verkehrsarmen Nebenstrassen.

Ab und zu bellten Hunde, zum Glück aber hinter gut gesicherten Zäunen. An abgelegenen Orten sahen wir dann doch auch einige freilaufende Hunde, die meiste jedoch wohl mehr Angst vor uns hatten und in die Büsche verschwanden, bevor wir vorbei radelten. 

So sieht mein „Cockpit“ aus. Navi auf dem Handy, Powerbank zum Nachladen des stromhungrigen Handy und für den Notfall (aggressive Hund die zum Äusersten bereit sind) ein Pefferspray griffbereit.

Als einzig grösseren Ort fuhren wir heute durch Puntignano.

Gegen halb Vier Uhr Nachmittags waren wir am Ziel.

Ziel erreicht

Wir bezogen unsere Unterkunft in einem kleinen, historischen Haus in der Altstadt und hatten nun Zeit für’s Duschen, Blogschreiben im kleinen Garten und etwas Erholung.

Die Pferdchen sicher im Innenhof und der Blogschreiber an der Arbeit.

Anschliessend natürlich noch ein Bummel durch die Altstadt, bevor wir mit einem feinen Nachtessen den Tag beschliessen konnten.

Hier noch eine Bilderauswahl vom abendlichen Bummel.

Gute Nacht

Ein Kommentar

  1. Der heutige Blog und tolle Bilder sind für uns besonders spannend! Was für ein wunderschöner Tag auf dem Fahrrad! Wir erinnern uns genau an diese Route, die Olivenbäume, die Steinmauer am schmalen Weg, die Trulli, die riesigen befestigten Anwesen … was für schöne Erinnerungen ihr wiederbelebt habt! Wir freuen uns auch jeden Tag über den Komoot-Routenlink und das Routenvideo. Vielen Dank, dass ihr uns mit deinen Radtouren-Posts immer wieder den Tag versüßt!

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