Diese Etappe ist eigentlich nicht wirklich ein Blogeintrag wert. Der Vollständigkeithalber aber nun doch ein kleiner Beitrag.
Die Strecke führt südlich von Meran immer der Etsch entlang und ist wohl eine der meist befahrenen Radrouten weit und breit. Viele Radfahrer waren auch heute unterwegs, wobei der Anteil an E-Bikes sicher bei 80% lag. Der perfekte Belag lässt die Räder aber auch ohne Motorunterstützung leicht rollen und so kamen wir gut und entspannt voran. Es hat immer wieder schöne Plätze an der Etsch die zum Verweilen einladen und natürlich da und dort eine Gaststätte direkt am Radweg oder in den angrenzenden Dörfern, die mit der sprichwörtlichen südtiroler Gastfreundschaft die Pause zu einem Genuss machen.


Entspanntes radeln an der Etsch.

Normal führt der Radweg hier rechts unter der Brücke durch. Das Hochwasser von gestern hat aber eine dicke Schicht feinsten Sand abgelagert. Da muss erst gereinigt werden.

Auch dieser Rastplatz stand gestern wohl mitten im Fluss.

Bei nur 30 Kilometer bis Bozen hatten wir aber wirklich keinen Bedarf an einer Pause und so radelten wir, trotz später Abfahrt, schon um 12.30h an unserem Übernachtungsplatz vor.

Schloss Siegmundskron kurz vor Bozen
Ein kleines schmuckes Appartment in einem Innenhof ist heute unsere Unterkunft. Der Vermieter betreibt an der Strasse ein Kleidergeschäft und erwartete uns schon. So konnten wir uns vor dem Stadtbummel noch frisch machen und spazierten knapp 2 km den Flüssen Eisack und Traufer entlang ins Stadtzentrum.
Auch hier, wie in Meran, war es noch voller Touristen und die Händler freuten sich über gute Umsätze.





Wir genossen an diesem trockenen und angenehm warmen Tag einen kühlen Apero, bevor wir zurück in die Unterkunft gingen.
Morgen geht es dann gut doppelt so weit bis Trento. Wir hoffen, der heute noch gesperrte Fahrradweg auf dem Damm der Eisack, wird morgen wieder befahrbar sein.
Wir werden sehen.