Prolog: Endlich wieder mit den Rädern unterwegs! Nachdem wir im März 23 die Fahrt Richtung Pescara abgebrochen haben sind viele andere Ferienpläne dazwischen gekommen und nun haben wir endlich wieder mal ein paar Tage Zeit um die verpassten Etappen nachzuholen. Ein erster Versuch Anfang März 23 haben wir wegen kalten Regenwetter erst gar nicht gestartet und nun stehen die Zeichen nicht schlecht, dass wir drei sonnige und trockene Radeltage vor uns haben, um Pescara doch noch zu erreichen. Nach einem unfreundlichen und oft nassen Frühling sind dies nun die ersten Kilometer die wir mit den Liegern dieses Jahr zurücklegen. Bis anhin hat draussen radeln einfach nicht so richtig Spass gemacht oder die wenigen schönen Tage waren bereits anderweitig verplant. Obwohl die An- und Rückreise mit der Bahn von Zürich an die Adria eigentlich ganz gut funktioniert, braucht es doch etwas Zeit und wir nehmen es in der Zwischenzeit auch gerne etwas gemütlicher.
Da wir letztes Jahr in Rimini ein Hotel mit unschlagbarem Preis- Leistungeverhältniss und einem noch besseren Frühstücksbuffet gefunden haben beschlossen wir, diesen Übernachtungsort nocheinmal anzufahren.




Am nächsten Tag dann weiter mit dem Zug bis Ancona und ab da mit dem Rad in drei Etappen bis Pescara. Die Hinreise verlief trotz verspäteter Abfahrt in Zürich wegen einer Fahrzeugstörung ganz entspannt. Uns war egal wann der Zug in Bologna ankommen würde, solange es noch einen Anschluss nach Rimini gab. Nur ein Ausfall der Verbindung hätte uns gestresst, denn mit unseren Rädern mehrmals umzusteigen ist einfach zu mühsam.



Zum Glück kamen wir dann mit nur 30 Min. Verspätung in Bologna an, erreichten sogar den geplanten Regionalzug nach Rimini und genossen dort den Abend.


Etappe 1_2013: Heute Morgen genossen wir das vielfältige Frühstücksbuffet und reisten ohne Probleme mit dem Zug nach Ancona. Wer die Gegend kennt weiss, in Ancona ist es zielmlich hügelig. Deshalb war auch meine Routenplanung ziemlich aufwändig. Entweder waren die Strassen zu steil oder der Verkehr zu dicht. Beide Faktoren vermiesen einen guten Radeltag. Ich versuchte das Beste daraus zu machen und es ist fast immer gelungen.




Trotzdem, die ersten 20 Kilometer waren kein Vergnügen. Entweder waren die Anstiege so steil, dass uns nur das Schieben übrigblieg oder der Verkehr war so stark, dass es einfach keinen Spass machte zwischen Autos und Leitplanken zu radeln. Und oft war beides kombiniert. Trotz allen gab es von den Hügeln auch immer wieder schöne Ausblicke die uns für die Anstrengung entschädigten.






Nachdem wir die Hügel hinter uns gelassen hatten führen wir über Feldwege Richtung Meer. Auch wenn es ab und zu etwas „feucht“ war, war es viel besser als auf der stark befahrenen Küstenschnellstrasse SS16, da diese leider oft keinen Seitenstreifen hat.



Als wir dann endlich wieder das Meer erreichten wurde es richtig entspannt. Dem Strand entlang radeln und die Sonne geniessen. Genau so haben wir uns das gewünscht. Ein Sandwich am Strand und eine kühle Cola brachte die Energie für die letzten 15 km nach Civitanove Marche zurück, wo wir heute übernachten.


Wegen der steilen Anstiege und dem Gepäck war es für den ersten Tag ganz schön anstrengend, aber doch ein guter Start in diesen Kurztrip.