Mi. 05. – Fr.07.10.2016: Heimreise mit Zug via Graz

Für die Heimreise haben wir uns eine Verbindung ausgesucht die mit möglichst wenig Umsteigen verbunden ist. Dazu Züge in denen der Fahrradtransport erlaubt ist und mit Graz haben wir eine uns bis jetzt noch unbekannte Stadt eingebaut, in der wir einen Tag Aufenthalt genossen.

Die Reise startetet in Cres mit der Katamaranfähre nach Rieka. Wir haben vor einigen Tagen vor Ort abgeklärt, ob die Mitnahme unserer Velos möglich sei. Kein Problem hat uns der Matrose versichert. Wir müssten einfach beim Einsteigen pro Velo 50 Kuna (ca. 8 sFr.) bezahlen. Die Passagierbillette sind in Cres im Tourismusbüro zu lösen. Kosten 35 Kuna p.P. ( ca. 5.50 sFr.)

Bereit zum Einsteigen

Bereit zum Einsteigen

Die Räder gut festgezurrt an Deck

Die Räder gut festgezurrt an Deck

Die Fähre startete trotz stürmischem Wind pünktlich um 08.20 Uhr und die Fahrt nach Rieka dauerte 80 Minuten. Dort angekommen hatten wir genügend Zeit zum Bahnhof zu fahren und uns die Billette bis Graz zu besorgen. Dazu die Fahhradtickets (12 sFr.) bis zum nächsten Umsteigebahnhof in Liubljana.
Unser Zug fuhr um 11.55 Uhr und stand schon eine halbe Stunde vor Abfahrt am Perron bereit, so dass wir ohne Stress die Räder im vorgesehenen Abteil verstauen konnten.

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Der Zug am Perron

Auch Liegerädern passen an die Velohaken im Zug

Auch Liegerädern passen an die Velohaken im Zug

Die gemütliche Fahrt durch das gebirgige Nordkroatien und Slovenien war eine Reise in längst vergangene Eisenbahnerzeiten. Viele Stellwerke sind noch mit einer alten, mechanischen Technik ausgerüstet und auf allen Bahnhöfen beobachtet der Bahnhofvorstand mit roter Müze die Zugdurchfahrt, bzw. gibt dem Zug den Abfahrbefehl durch Winken mit der Kelle. Die Fenster konnten wie früher geöffnet werden und da der Zug nicht zu schnell fuhr war es am offenen Fenster richtig angenehm.

Das Bahnhofgebäude erzählt von einer prunkvollen Vergangenheit.

Das Bahnhofgebäude erzählt von einer prunkvollen Vergangenheit.

Nachdem wir die Küste hinter uns gelassen hatten wurde die Landschaft sehr waldreich und an vielen Bahnhöfen werden Holzstämme verladen.

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Pünktlich um 14.50 Uhr fuhren wir im Bahnhof von Ljubljana ein. Wir hatten wieder 70 Minuten Zeit um die Fahrradtickets für den Abschnitt bis Graz zu kaufen (5 Euro) und den Perron zu wechseln.
Wieder stand unser Zug schon lange vor der Abfahrt am Perron, so dass der Einlad ein weiteres mal völlig entspannt war. Der Eurocity Richtung Wien benötigte knapp 3 1/2 Stunden bis Graz, wo wir ein Hotel in Bahnhofsnähe bezogen. Der erste Abschnitt der Heimreise war also viel einfacher als erwartet verlaufen.
Den Donnerstag genossen mit einem Stadtbesichtigungs- Einkaufs- und Beizenbummel, in Graz.

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Kunstmuseum Graz (oder ein „Geschwür“?)

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Die Teller werden hier sauber aufgegessen.

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Mit der Standseilbahn auf den Schlossberg

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Innovative Architektur in alten Gebäuden. Dank „Lichtschächten“ gibt’s im Keller auch Tageslicht

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Ach ja, wir mussten uns ja noch die Fahrradplätze für die Heimfahrt am Freitag reservieren lassen. Der Herr am Schalter erklärte uns, dass die Platzreservation das allerwichtigste sei, ohne könnten wir die Räder nicht mitnehmen. Kosten für Platzreservation und Fahrradtransport Graz bis Zürich: 22 Euro.

Freitag 09.30 Uhr: Wie nun schon fast üblich stand der Zug wieder lange vor Abfahrt am Perron, was zu einem weiteren entspannten Verlad beitrug. Dann hiess es um 09.45 Uhr: „Platz nehmen, der Zug fährt ab“.
Wir genossen eine gemütliche Zugfahrt mit lesen, plaudern mit Mitreisenden, Besuche im Speisewagen, dösen oder einfach zum Fenster hinausschauen und die Landschaft an einem vorbeiziehen lassen. Um 19.20 Uhr waren wir wie geplant in Zürich. Ein letztes mal Umsteigen in den Zug nach Winterthur. Rolltreppen mit vollbepackten Liegerädern sind für uns mittlerweile eine leichte Übung und bald fuhren wir die letzten Meter auf den Liegern vom Bahnhof nach Hause.
Eine wunderbare Reise war zu Ende.

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Bis zu einer nächsten Reise, „ä guätä Zyt“.

 

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