Distanz 65 km, Total 422
Auch heute konnten wir wieder tolles Radler Wetter geniessen. Sonne den ganzen Tag und ab und zu schöne „Dekowolken“ am Himmel.

Dazu der Wind von der Seite und ab und zu sogar von hinten, so dass er uns unterstützte. Das war auch gut so, denn wir mussten wieder einen grossen Teil der Strecke auf der Hauptstrasse fahren.

Diese war je nach Abschnitt ganz OK und manchmal auch sehr mühsam.
Nach etwa 20 Kilometern machten wir auf einem Hügel eine kleine Verschnaufpause und werden just in diesem Moment von zwei Tourenradlern eingeholt.



Sie stoppten ebenfalls und wir kamen ins Gespräch. Silke und Peter kommen aus Hamburg und sind auf einer längeren Radreise. Ihr Ziel ist ihr Wohnort Hamburg. Da haben sie noch etwas vor sich. Wir stellten erfreut fest, dass sie das gleiche Etappenziel haben wie wir und so verabreden wir uns zum Abendessen.

Wir tauschten die Nummern aus und radelten dann noch ein Stück gemeinsam, bevor wir wieder in unserem eigenen Rhythmus fuhren. Barbara und ich wollten etwas von der Hauptstrasse weg und machten einen kleinen Umweg. Leider war das keine gute Entscheidung, denn nun fuhren wir durch eine Ansammlung von Ferienhäusern, mit einem traumhaften Ausblick auf die Küste, aber alles an extrem steilen Strassen.


Dazu war der geplante Weg wieder nur ein matschiger Feldweg und kaum fahrbar. Also hiess es wieder zurück auf die Hauptstrasse.
In Gela war ein grösserer Ort zu durchqueren, was wiederum nur mässig Spass machte.

Nach 42 km konnten wir die Hauptstrasse endlich verlassen und wir rollten auf einer kleineren Landstrasse dem Etappenziel entgegen.

Diese führte uns durch ein nicht enden wollendes Meer von Plastiktreibhäusern. Das diese Form der Landwirtschaft hier so intensiv betrieben wird, hat uns echt überrascht.

Bei schönem Wetter errichten wir unser Etappenziel und staunten nicht schlecht, als wir in der Nähe der gebuchten Unterkunft wieder auf Silke und Peter trafen, die eben auch angekommen waren. Zu Viert genossen wir ein Eis anhe der Sonne, bevor wir in der Unterkunft eincheckten. Silke und Peter hatten am gleichen Ort die Wohnung unter uns gebucht. Zufälle gibt’s!
Etwas entfernt von der Unterkunft hatte die Besitzerin eine Garage, wo wir alle unsere Räder sicher abstellen konnten. So wünscht man sich das.

Während dem gemeinsamen Abendessen hatten wir vier uns einiges zu erzählen und Tipps auszutauschen. Wir genossen den Abend mit Silke und Peter sehr und wer weiss, vielleicht treffen sich unsere Wege mal wieder. Auf jeden Fall wünschen wir euch allzeit sichere Reisen!