Etappe 7: Licata-Scoglitti, 20.03.2026

Distanz 65 km, Total 422

Route auf Komoot

Auch heute konnten wir wieder tolles Radler Wetter geniessen. Sonne den ganzen Tag und ab und zu schöne „Dekowolken“ am Himmel.

Die Jacke war nicht lange nötig. Bald wärmte die Sonne.

Dazu der Wind von der Seite und ab und zu sogar von hinten, so dass er uns unterstützte. Das war auch gut so, denn wir mussten wieder einen grossen Teil der Strecke auf der Hauptstrasse fahren.

Bei so wenig Verkehr war es sogar ganz angenehm.

Diese war je nach Abschnitt ganz OK und manchmal auch sehr mühsam.

Nach etwa 20 Kilometern machten wir auf einem Hügel eine kleine Verschnaufpause und werden just in diesem Moment von zwei Tourenradlern eingeholt.

Da muss man einfach kurz anhalten.

Sie stoppten ebenfalls und wir kamen ins Gespräch. Silke und Peter kommen aus Hamburg und sind auf einer längeren Radreise. Ihr Ziel ist ihr Wohnort Hamburg. Da haben sie noch etwas vor sich. Wir stellten erfreut fest, dass sie das gleiche Etappenziel haben wie wir und so verabreden wir uns zum Abendessen.

Die beiden genossen noch die Aussicht.

Wir tauschten die Nummern aus und radelten dann noch ein Stück gemeinsam, bevor wir wieder in unserem eigenen Rhythmus fuhren. Barbara und ich wollten etwas von der Hauptstrasse weg und machten einen kleinen Umweg. Leider war das keine gute Entscheidung, denn nun fuhren wir durch eine Ansammlung von Ferienhäusern, mit einem traumhaften Ausblick auf die Küste, aber alles an extrem steilen Strassen.

Tolle Lage, aber …
Sogar Scheiben war kaum möglich, so steil ging es bergauf.

Dazu war der geplante Weg wieder nur ein matschiger Feldweg und kaum fahrbar. Also hiess es wieder zurück auf die Hauptstrasse.

In Gela war ein grösserer Ort zu durchqueren, was wiederum nur mässig Spass machte.

Kurz nach Gela haben sie eine Matratze für müde Radler hingelegt. Nein im Ernst, es ist traurig zu sehen, was hier alles am Strassenrand liegt.

Nach 42 km konnten wir die Hauptstrasse endlich verlassen und wir rollten auf einer kleineren Landstrasse dem Etappenziel entgegen.

Ein Bahnübergangsfoto darf natürlich nicht fehlen.

Diese führte uns durch ein nicht enden wollendes Meer von Plastiktreibhäusern. Das diese Form der Landwirtschaft hier so intensiv betrieben wird, hat uns echt überrascht.

Plastik wohin man schaut.

Bei schönem Wetter errichten wir unser Etappenziel und staunten nicht schlecht, als wir in der Nähe der gebuchten Unterkunft wieder auf Silke und Peter trafen, die eben auch angekommen waren. Zu Viert genossen wir ein Eis anhe der Sonne, bevor wir in der Unterkunft eincheckten. Silke und Peter hatten am gleichen Ort die Wohnung unter uns gebucht. Zufälle gibt’s!

Etwas entfernt von der Unterkunft hatte die Besitzerin eine Garage, wo wir alle unsere Räder sicher abstellen konnten. So wünscht man sich das.

Es wird Zeit fürs Abendessen

Während dem gemeinsamen Abendessen hatten wir vier uns einiges zu erzählen und Tipps auszutauschen. Wir genossen den Abend mit Silke und Peter sehr und wer weiss, vielleicht treffen sich unsere Wege mal wieder. Auf jeden Fall wünschen wir euch allzeit sichere Reisen!  

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