10. Etappe: 11.05.2025:  Otranto – Lecce: 47.3 km (Adriaetappe 31: Total 1726 km Adriatour)

Tourdaten auf Komoot

Streckenvideo

Gestern genossen wir noch einen weiteren Ruhetag in Otranto. Starker Wind wühlte das Meer auf, so dass wir mit reinem Sonnenbaden gut bedient waren

Am Strand hatte es bei dem Wind noch genügend freie Plätze.
Dafür gute Bedingungen für Langzeitbeleuchtungen.
Hat sich doch noch gelohnt die „grosse Kamera“ mitzunehmen.
Blick über die Bucht von Otranto.

Heute absolvierten wir also unsere letzte Etappe auf der Adria Tour 2021-25. Noch einmal waren es bescheidene 47.3 km, wobei wir auch diese genossen. Auf dieser Reise haben wir somit nur 457 km zurückgelegt. Aber sie waren wohl einige der schönsten auf der ganzen Strecke von Villach bis S.M. Di Leuca. Aber als Fazit lässt sich so oder so sagen, dass uns die ganze Strecke bis auf wenige Abschnitte sehr positiv überrascht hat. Wichtig war aber sicher, dass wir vor allem die Strecke im Abschnitt Rimini sehr früh im Jahr befahren haben. Wenn die Badesaison startet sind viele Wege der Küste entlang entweder geschlossen oder so überlaufen, dass ans Radfahren kaum zu denken ist. Dann sind verkehrsarme Wege vermutlich erst wieder im hügligen Hinterland zu finden. Timing ist hier also besonders wichtig.

Beim Start in Otranto war der Himmel noch blau und wir starteten gut mit Sonnenschutz eingecremt zur unserer finalen Etappe nach Lecce. Auch heute zeigte sich der Salent nochmals von seiner schönsten Seite. Blühende Wiesen, imposante Küsten und ruhige Strassen, auf denen das Fahrradfahren einfach ein Vergnügen ist.

Auch zum Abschluss nochmals traumhafte Fahrradwege

Wenn es dann doch einmal etwas mehr Verkehr gab, so hatten wir das Gefühl, dass hier die Autofahrer besonders geduldig warteten, bis sich eine gute und sichere ¨Überholmöglichkeit“ bot.

Hier wird ganz gut auf Radfahrer geachtet.

Heute wagten wir uns mit den beladenen Pferdchen auch mal wieder auf sehr schmale „Trampelpfade“, die eigentlich eher das Terrain von Mountainbikern oder Wanderer sind.

Auf „Abwegen“ …
Richtung Küste.

Aber nur so kamen wir zu den schönen Klippen und bestaunten einmal mehr, welche wunderschönen Küstenformationen die Adria hier erschaffen hat.

Blick Richtung Süden…
Und Richtung Norden. Traumstrände.
Auch mein Pferdchen wollte am liebsten ins Meer springen.
Der Weg war mit den Liegern selbst zum Schieben recht anstrengend.

Da heute Muttertag war, schien es uns als ob besonders viele Ausflügler unterwegs waren. Aber das ist sicher nur ein sehr kleiner Vorgeschmack, wie es hier in der Hochsaison zu und her geht.

Hier ist im Sommer sicher „Rambazamba“.
Es ist ja auch wirklich sehr schön. Küstenabschnitt südlich von Torro del Orso.

Um die Mittagszeit waren wir in San Foca, wo wir schon nach der 5. Etappe übernachtet hatten. Der Kreis um den Absatz war damit geschlossen.

Sonntagsmarkt in San Foca

Während der Mittagspause sahen wir dunkle Wolken aufziehen. Sie kamen genau aus der Richtung Lecce. Also kramten wir nochmals unsere Regenklamotten hervor, die wir heute Morgen auf Grund des tollen Wetters, ganz unten verstaut hatten. Ja ich weiss, ein Fehler den man nie machen sollte!

Also beeilten wir uns, damit wir vor dem Regen noch möglichst viel Kilometer zurücklegen konnten. Zuerst ging es wieder auf den wunderbaren Nebenstrassen Richtung Lecce.

Nochmals Genussradeln …
.. und etwas für den Garten zu Hause mitnehmen.

Als dann der Regen so stark einsetzte, dass wir die Regenjacken anzogen, justierte ich die Route nochmals etwas nach. Nicht schöne Nebenstrassen waren nun die Priorität, sondern ein sicherer und direkter Weg nach Lecce.

Regenklamotten anziehen..
.. und auf der Servicestrasse Richtung Lecce Pedalen.
In einem kleinen Ort, kurz vor Lecce.
Selbst im Regen schön.

Im leichten Regen erreichten wir Lecce und hatten schon bald das Hotel, nahe am Bahnhof erreicht, dass wir uns für die heutige Nacht ausgesucht haben. Morgen Abend geht es mit dem Schlafwagen von hier dann nach Mailand und von dort weiter nach Zürich. 

Auch in Lecce konnten wir wiedereinmal auf guten Radwegen ins Zentrum fahren.
Ziel erreicht!
Gesund, glücklich und mit vielen schönen Erinnerungen geht unseres Adriatour zu Ende. Danke für eure Begleitung im Blog.

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