Heute haben wir unser Ziel erreicht. Nach 28 Etappen und 1622 Kilometern sind wir am südlichsten Punkt der Adria angekommen.
Gestern haben wir noch einen Tag am Strand und in der schönen Altstadt von Gallipoli genossen. Wie bereits erwähnt, haben wir auf dieser Reise genügend Zeit um bei Lust auch immer wieder einen Tag „Fahrrad Pause einzulegen. Das geniessen wir natürlich sehr und können so die nächsten Abschnitte nach Lust spontan planen.
Hier noch ein paar Bilder aus Gallipoli.










Heute war also Santa Maria die Leuca unser Ziel. Mit 50 Kilometern eine gemütliche Flachetappe, aber der Gegenwind wollte dann doch, dass wir noch etwas für die Fitness tun würden.

Ein Blick auf die Wind animation von Komoot zeigte klar: Heute gibt’s Gegenwind.

Vor allem die ersten 30 Kilometer hatten es diesbezüglich in sich. Windschatten fahren war auf jeden Fall eine gute Idee.

Meist waren wir auf einer „Strada Provinciale“ unterwegs. Hier gibt es nicht viele Alternativen. Der Verkehr war jedoch sehr moderat, so dass wir nichts zu klagen hatten.

Ansonsten war es eine „unspektakuläre“ Fahrt mit teilweise schönem Ausblick auf’s Meer. Die Orte entlang der Route waren meist noch im „Winterschlaf“. Viele Häuser standen leer und auch die Restaurants warteten noch auf den Sommertourismus.




Die Saison scheint hier unten recht kurz zu sein. Wettermässig war es wie gesagt ganz schön windig und wurde im Verlauf des Tages grau bedeckt.
Selbst für ein paar Fotoexperimente hatten wir heute Zeit.



Kurz vor dem Ziel fielen dann auch noch ein paar Regentropfen, aber nicht genug, um die Regenkleider hervor zu kramen.
Am südlichsten Punkt unserer Reise musste natürlich ein Erinnerungsfoto gemacht werden. Eine Gruppe älterer Australier, die hier mit e-Bikes kurze Tagesetappen fahren, waren vor Ort und so hatten wir schnell einen Fotografen gefunden.

Von dort war es nur noch ein Katzensprung zu unserer Unterkunft. Ein ganz tolles B&B dass von einem sehr freundlichen Paar betrieben wird. Wir bekamen einige Informationen zum Essen und Ausflügen in der Gegend. Das Zimmer und der Ort haben uns auf Anhieb gut gefallen, so dass wir spontan entschieden haben: Wir bleiben noch eine Nacht.

Morgen also schon wieder „Ruhetag“ und damit „blogfrei“.