Die heutige Etappe stand unter dem Motto „due Mare“.

Einerseits führte uns der Weg nach San Foca immer möglichst der Küste entlang, so das die Adria oft in Sichtweite war, andererseits war die Strasse gesäumt von einem Blumenmeer. Immer wieder staunte ich heute über die Fülle an Blüten, welche uns am Wegrand grüssten. Ein wunderschöner Anblick.


Diese Blütenpracht ist ein klarer Pluspunkte, wenn man im Frühling in dieser Gegend unterwegs ist. Auch der Tourismus ist ausserhalb der Städte noch nicht erwacht und so war auch der Verkehr heute recht angenehm, wenn auch natürlich nicht mehr so wenig wie auf den kleinen Strassen in den Olivenehainen.

Die Sonne schien den ganzen Tag vom wolkenlosen Himmel, aber der Wind hatte gedreht. Es wehte ab Mittag doch ein spürbaren Gegenwind, so das Windschattenfahren eine gute Idee war.
In Campo di Mare oder Casalabate planten wir eigendlich etwas gemütlich zu Mittag zu essen, waren dann aber etwas enttäuscht, da wir kein offenes Restaurant finden konnten.

Es waren so oder so komische Orte. Irgend eine Ansammlung von in die Jahre gekommenen Ferienhäuser, kein Zentrum ersichtlich und keie Läden, geschlossene Bars. Obwohl Leute am Strand waren, schienn die Orte ausgestorben zu sein.

In einem kleinen Laden konnten wir uns dann doch noch ein Pannini belegen lassen, so das wir doch noch etwas zu Essen bekamen. Schliesslich waren wir ohne Frühstück losgeradelt.

Die Route führte uns weiter immer der Ciclovia Adriatica entlang.




Kurz vor unserem Tagesziel San Foca durchquerten wir noch ein WWF Naturschutzreservat. Ein weiterer, sehr schöner, verkehrsfreier Abschnitt auf dieser Reise.




In San Foca bezogen wir das Hotel und es blieb noch Zeit zumindest die Füsse endlich mal in die Adria zu tauchen. Ehrlich gesagt, für ein Vollbad war uns das Wasser heute noch nicht warm genug.

