Heute war es erneut einfach wunderbar! Trotz weiteren, manchmal ruppigen Anstiegen die sich auf total 410 Höhenmeter summierten, war es eine wunderschöne Etappe.

Kurz nach dem Start konnten wir auf kleinen Strassen mit erstaunlich gutem Belag dahin pedalen und uns einfach an dieser wunderbaren Landschaft erfreuen. Tempo war heute Nebensache, denn Geniessen stand im Vordergrund und da wir sowieso nicht vor 16 Uhr in der Unterkunft einchecken konnten, waren wir nicht in Eile.

So stoppten wir hier und da, um ein Foto zu machen oder einfach den Ausblick zu geniessen.




Schon bald erreichten wir Locorotondo, was übersetzt „runder Ort“ bedeutet. Auch diese Stadt liegt auf einem Hügel, was wir bei der Anfahrt natürlich zu spüren bekamen.

Die Altstadt ist durch enge Gassen und weissen Gibelhäusern geprägt. Natürlich waren wir auch hier nicht die einzigen Touristen. Offenbar gehört ein Besuch von Locorotondo auch in den Oberstufen der italienischen Schulen zum „Pflichtprogramm“, denn wir sahen erstaunlich viele Schulklassen in der Stadt.





Nach einer kurzen Pause radelten wir weiter unserem Ziel Ostuni entgegen.



Ein gutes Stück davon fuhren wir auf dem Radweg „Ciclovia Acquedotto Pugliese“ und genossen den verkehrsfreien Radweg.



Zum Schluss wurde es dann noch etwas „tricky“, den unser Plan, die grösseren Strassen zu meiden ging nicht mehr auf. Die Nebenstrassen waren nicht asphaltiert und teilweise mit grobem Schotter belegt. Keine Chance hier mit beladenen Liegen und 20 Zoll Rädern vernünftig zu fahren.

So absolvierte wir die letzten Kilometer auf der hügeligen, und moderat befahrenen „Strada Provinciale“ und kamen wie geplant kurz nach vier in der Unterkunft an.


Und hier noch Bilder vom abendlichen Stadtbummel.








