3. Etappe: 30.04.2025:  Alberobello – Ostuni: 42.6 km (Adriaetappe 24)

Tourdaten auf Komoot

Streckenvideo

Heute war es erneut einfach wunderbar! Trotz weiteren, manchmal ruppigen Anstiegen die sich auf total 410 Höhenmeter summierten, war es eine wunderschöne Etappe.

Start in Alberobello

Kurz nach dem Start konnten wir auf kleinen Strassen mit erstaunlich gutem Belag dahin pedalen und uns einfach an dieser wunderbaren Landschaft erfreuen. Tempo war heute Nebensache, denn Geniessen stand im Vordergrund und da wir sowieso nicht vor 16 Uhr in der Unterkunft einchecken konnten, waren wir nicht in Eile.

Kein Verkehr, purer Radlergenuss

So stoppten wir hier und da, um ein Foto zu machen oder einfach den Ausblick zu geniessen.

Was für eine Farbenpracht.
Dieser Trullo erinnerte uns an die Schlümpfe
Dann wieder die klassische Bauweise.
Radlergenuss

Schon bald erreichten wir Locorotondo, was übersetzt „runder Ort“ bedeutet. Auch diese Stadt liegt auf einem Hügel, was wir bei der Anfahrt natürlich zu spüren bekamen.

Vor dem Stadtbummel mussten die Räder und das Gepäck parkiert und abgeschlossen werden.

Die Altstadt ist durch enge Gassen und weissen Gibelhäusern geprägt. Natürlich waren wir auch hier nicht die einzigen Touristen. Offenbar gehört ein Besuch von Locorotondo auch in den Oberstufen der italienischen Schulen zum „Pflichtprogramm“, denn wir sahen erstaunlich viele Schulklassen in der Stadt.

Fassaden in Locorotondo
Schmucke Gassen
Und viele Kirchen
Balkonparade

Nach einer kurzen Pause radelten wir weiter unserem Ziel Ostuni entgegen.

Auch heute gab es ein paar Höhenmeter
Schöne Kakteen bei einem Haus
Bei diesem defekten Dach kann man die Bauweise der Trulli gut erkennen. Richtiges Schichten ist wohl das A und O.

Ein gutes Stück davon fuhren wir auf dem Radweg „Ciclovia Acquedotto Pugliese“ und genossen den verkehrsfreien Radweg. 

Auch hier gibt es ausgeschilderte Radwege
Was will man mehr?
Ja, selbst die Eisenbahn fährt hier noch.

Zum Schluss wurde es dann noch etwas „tricky“, den unser Plan, die grösseren Strassen zu meiden ging nicht mehr auf. Die Nebenstrassen waren nicht asphaltiert und teilweise mit grobem Schotter belegt. Keine Chance hier mit beladenen Liegen und 20 Zoll Rädern vernünftig zu fahren.

Hier hiess es: zurück zur Hauptstrasse

So absolvierte wir die letzten Kilometer auf der hügeligen, und moderat befahrenen „Strada Provinciale“ und kamen wie geplant kurz nach vier in der Unterkunft an. 

Ankunft in Ostuni mit steiler Abfahrt
Unterkunft bezogen

Und hier noch Bilder vom abendlichen Stadtbummel.

Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen
Im Hintergrund die Küste. Morgen sind wir wieder am Meer.
Schmucke Ecken
Schöne Plätze
Es gab überall genügend freie Plätze
Gute Nacht

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