2. Etappe Adria 26.08.24: Vasto – Lesina 70.2 km (Adriaetappe 16)

Etappenplan auf Komoot

Streckenvideo

Heute wollten wir die Mittagshitze so gut es geht vermeiden und stellten den Wecker auf 6 Uhr. Dem B&B Gastgeber haben wir gestern schon gesagt, dass wir ohne Frühstück abreisen werden. Trotzdem stand er bei unserer Abfahrt um 7 Uhr bereit uns wollte uns zumindest einen Kaffee zubereiten. Doch wir lehnten dankend ab und verabschiedeten uns.

Startklar um 07.15h

Zuerst ging es aus dem Ortskern von Vasto sehr steil hinunter an die Küstenstrasse. So waren unsere Bremsen schon mal auf Betriebstemperatur und wir Bogen bald wieder auf einen Radweg ein.

Grüner Belag bedeutet hier Gutes
Was für ein Start in diese Etappe.

Diesen genossen wir noch einmal, denn wir wussten, dass wir heute deutlich weniger Radwege vorfinden würden als gestern.

Nach gut 8 km kam der erste Abschnitt auf der stärker befahrenen Küstenstrasse SS16. Also justierten wir unsere Rückspiegel, stellten die Blinklichter am Helm ein und schalteten unsere kleinen Bluetooth Geräte von Sena auf Empfang. Damit können wir uns auf eine Distanz von 150 – 200 Meter unterwegs unterhalten, was die Kommunikation, gerade auf Hauptstrassen, erheblich vereinfacht.

Wir hoffen der Seitenstreiffen wächst nicht ganz zu.
Auf Brücken kann es manchmal schmaler werden.

Es war ein genug breiter Seite streifen vorhanden, so dass wir uns sicher fühlten. Nach 12 Kilometern auf der Hauptstrasse wechselten wir auf eine lokale Zubringer Strasse Richtung Termoli, auf der gerade ein von der Fahrbahn abgetrennter Radweg fertiggestellt wurde. Also fuhren wir wieder ganz entspannt dem Frühstücksstop in Termoli entgegen. 

Auf neuem Asphalt geht es Richtung Termoli

Bei der Einfahrt in Termoli ging es nochmals dem Strand entlang.

Noch ist es früh und die Schatten lang.

In Termoli führte uns die Strasse kurz aber sehr steil ins Zentrum hoch, wo wir uns an der ersten Bar mit kühlen Getränken, Pizzaschnitten, aber auch Cappuccino und Brioche für die Weiterfahrt stärkten. Anschliessend machten wir noch einen kurzen Rundgang in der Altstadt dieses schönen Örtchens und bestaunten die Gassen und Plätze.

In der Altstadt von Termoli

Lange hielten wir es aber hier nicht aus. Zu sehr hatten wir das Hitze Erlebniss von Gestern noch in Erinnerung und so machten wir uns bald wieder auf den Weg, um frühzeitig in Lesina anzukommen. Der zweite Teil dieser Etappe führte nun hauptsächlich der SS16 entlang.

Hier gilt es Tempo zu machen

Zumindest in Bezug auf eine gute Durchschnittsgeschwindigkeit hat das auch sein Gutes. Mit guten 25 km/h kamen wir flott voran und waren bald schon am Strasse Schild, dass uns den Weg zum Gargano wies.

Hier links halten.

Neben der Strasse wurden Pellatitomaten geerntet und wir schauten fasziniert zu, wie diese Maschinen in hohem Tempo die Tomatenstauden abschnitten, die Tomaten von den Stauden trennten und das Förderband die Tomaten in den parallel fahrenden Anhänger spuckte. 

Hier liegen die Tomaten erntereif am Boden.
In rasantem Tempo werden sie geerntet.

Es blieben nun nur noch wenige Kilometer und bald sahen wir Lesina in der hellen Mittagssonne glitzern.

Blick auf Lesina

Unser B&B, im Zentrum dieses kleinen Städtchens mit seinen engen Gassen, hatte die Zimmer schon bereit, so dass wir um 12.30h bereits einchecken konnten. So hatten wir einen entspannten Nachmittag vor uns. Leider ist die Wasserqualität in der Lagune, an der Lesina liegt, nicht zum Baden geeignet.

Irgendwie macht uns das nicht an. Die Lagune ist fast ganz vom Meer getrennt, was zu wenig Wasserautausch führt.

Das wird Morgen in Peschici besser sein. So hatten wir jedoch genug Zeit für all die anderen Sachen die es zu erledigen gilt. Sportkleider auswaschen, Blog schreiben und es den Einheimischen gleich zu tun und eine Siesta einlegen.

Am Abend dann noch ein kurzer Fotorundgang durch den kleinen Ort. Hier das Ergebnis.

Gasse in der Abendsonne
Mit Weitblick
Farbenfrohe Terrasse
Stille Gassen
Straßenecke
Zentraler Platz
Die Fischer putzen die Netze in der Abendsonne.

Morgen stehen nochmals 75 flache Kilometer auf dem Programm. Also wieder früh los und diese Etappe wird Barbara mit dem mitgebrachten Ersatzsattel absolvieren. Sie vermisst in Bezug auf den Fahrkomfort die Lieger schmerzlich. Wir hoffen der Sattelwechsel hilft. 

Ein Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..